Login

Login




Registrierung
. Passwort vergessen?
.

 

Login nur für Administratoren!

 

DRFG LOGO NEU

Termine.gif

Line Neu

Die 3.Spalte - Termine

Stand: 2020-11-08

November 2020

Jahreshauptversammlung der Deutsch-Russischen Freundschaftsgesellschaft in Thüringen e.V. am Samstag, den 21. November 2020, ab 10.00 Uhr im Vereinshaus der Kleingartenanlage "Dahlie" Erfurt. Weitere Informationen erhalten Sie über Ihre Ortsgruppe.

Abgesagt!

 

Bundesverband Deutscher West-Ost-Gesellschaften teilt mit:

Die für den 27. bis 29. November 2020 geplante Konferenz „75 Jahre nach dem 2. Weltkrieg – West-östliches Gedenken und Begegnen im Dialog - Verantwortung der Generationen" musste leider aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen der Corona-Pandemie abgesagt werden.

Abgesagt!

.

"Leben mit Blick auf das GULAG"

Die Ortsgruppe Erfurt hat einen der Söhne von Lorenz Lochthofen, Pavel Lochthofen, für den 11. Oktober 2012 um 18.00 Uhr zu einem Stammtischgespräch in die Kleine Synagoge eingeladen. Aus Platzgründen bitten wir um rechtzeitige Anmeldung>>>>.

Kurzbiografie Pavel Lochthofen

Pavel Lochthofen kommt 1947 in Workuta zur Welt. Sein Vater Lorenz Lochthofen,geboren in Dortmund-Derne (Stadtteil Altenderne), Reparaturschlosser von Beruf, ist Mitglied der kommunistischen Jugend. Er emigriert 1930 in die Sowjetunion, arbeitet zunächst als Schlosser im Bergbau. Ab September 1931 studiert er Journalistik an der Moskauer Marchlewski-Universität, beginnt 1935 als Redakteur der "Deutschen Zentralzeitung". Am 22. Oktober 1937 wird er verhaftet und zu fünf Jahren Lager verurteilt. Nach Ablauf der Haftzeit wird diese ohne Verfahren verlängert. 1947 wird er zum so genannten Freigänger – ist kein Häftling mehr, darf aber das Gebiet nicht verlassen. Als Hauptmechaniker arbeitet er außerhalb der Lagerzone in einem Werk für Baustoffe. In Workuta lernt er seine Frau Lena kennen, als diese ihren Vater in der Verbannung besucht.

Pawel1

Wiedersehen nach über 50 Jahren in Gotha:
Pavel Lochthofen und seine erste deutsche Lehrerin, Frau Veronika Spanaus.

Pavel Lochthofen und sein 1953 geborener Bruder Sergej wachsen in Sichtweite des Lagers auf. Häftlingskolonnen, Wachtürme und bewaffnete Wachsoldaten sind für sie und die anderen Kinder freigelassener Häftlinge Normalität. Sie leben in ihren Familien, besuchen die Schule – sind Russen.

1956 wird Lorenz Lochthofen rehabilitiert – die Familie darf in die DDR übersiedeln.

Lorenz Lochthofen wird Direktor des Büromaschinenwerkes Sömmerda und Mitglied des ZK der SED, zieht mit Frau und Kindern nach Gotha.

Pawel3

Pavel Lochthofen studiert Datenverarbeitung und arbeitet bis zum Vorruhestand in diesem Beruf. Bis zur Wende behält er seinen russischen Pass. Im wiedervereinigten Deutschland empfindet er den als „rotes Merkmal mit dem ich wegsortiert werde“. 1991 erhält er die deutsche Staatsangehörigkeit.

Quelle: http://www.loretta-walz.de/LW_Gulag-Booklet.pdf

Dieser Artikel wurde bereits 17005 mal angesehen.



.