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Die 3.Spalte - Termine

Stand: 2018-07-06

 

Vorschau August 2018

Donnerstag, 30.08.2018, 18.00 Uhr, Büro Johannesstrasse 49 - die Ortsgruppe Erfurt lädt ein: Stammtisch zum Thema: Unser AA-Projekt "Duales System im Dialog". Referent: Dr. Reinhard Duddek

Vorschau September 2018

Männerchor „Zum Heiligen Wladimir“ aus Moskau

Donnerstag, 20.09. 2018, um 19.00 Uhr, St. Martinskirche, BadHeiligenstadt

Freitag, 21.09.2018, um 19.00 Uhr, Evangelische Kirche St. Bonifacius Treffurt

Sonnabend, 22.09.2018, um 16.00 Uhr, Kirche zur Himmelspforte Erfurt-Niedernissa

Sonnabend, 22.09.2018, um 19.00 Uhr, Kathol. Kirche St.Laurentius-Schottenkirche Erfurt

Sonntag, 23.09.2018, um 16.00 Uhr, Kirche St. Peter und Paul in Tiefthal

Sonntag, 23.09.2018, um 19.00 Uhr, Mehrgenerationenhaus, Moskauer Strasse 114 Erfurt

Montag, 24.09.2018, um 15.00 Uhr, DRK-Christianenheim Erfurt, Arnstädter Straße 48

Montag, 24.09.2018, um 19.00 Uhr, Kirche St. Peter und Paul in Andisleben

Dienstag, 25.09.2018, um 16.00 Uhr, Marie-Seebach-Stiftung Weimar

Dienstag, 25.09.2018, 19.30 Uhr, Evangelische Kirche in Traßdorf/Ilmkreis

Mittwoch, 26.09.2018, um 10.00 Uhr, K&S Seniorenresidenz Erfurt, Max-Welsch-Straße 5

Mittwoch, 26.09.2018, um 15.30 Uhr, Kapelle des Deutschordens-Seniorenhaus Erfurt, Vilniuser Strasse 14

Mittwoch, 26.09.2018, um 18.00 Uhr, Evangelisches Gemeindezentrum “Paul Schneider”, Moskauer Straße 1a, 99427 Weimar-West

Donnerstag, 27.09.2018, 19.00 Uhr, Kirche St. Crucis in Berlstedt

Samstag, 29.09.2018, 19.30 Uhr - Russischer Konzertabend mit dem Orchster Singertal, CongressCenter Suhl, Karten: 0160 240 40 25

Vorschau Oktober 2018

Den Flyer herunterladen . >>>>

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Der Kommentar: Gab es den 22. Juni 1941 nicht?

Nach dem 71. Jahrestag des Angriffs von Nazi-Deutschland auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 – dieser Tag gilt in Russland offiziell als Gedenk- und Trauertag – lebt Europa schon längst wieder im Heute und hat es mit den heutigen Sorgen und Ängsten zu tun. Auf den Titelseiten von Zeitungen stehen nach wie vor Berichte von Militärkonflikten und Terroranschlägen in Afghanistan. Immer wieder wird über eine eventuelle militärische Einmischung in den bewaffneten Konflikt in Syrien diskutiert. Der Abschuss eines türkischen Militärjets wird nicht die einzige Provokation der NATO bleiben, um eine mögliche Intervention in Syrien zu begründen. Parallel dazu haben die hiesigen Medien Russland und die Ukraine als neuen Feind auf der europäischen Landkarte ausgemacht. Soll das denn bedeuten, dass die tragischen Ereignisse vor 71 Jahren aus dem europäischen Gedächtnis gelöscht werden? Oder sind sie durch die neuen wirtschaftlichen sowie militärischen Drohungen und Herausforderungen des 21. Jahrhunderts einfach in den Hintergrund getreten? Der 22. Juni 1941 war der Anfang einer Tragödie sowie von Heldentaten, die die Welt von geradezu mittelalterlichen Grausamkeiten des Faschismus befreit haben. Dieser Krieg hat eine allgemeinmenschliche Bedeutung, denn er hat den Lauf der Geschichte beeinflusst und wird deshalb niemanden kalt lassen. Doch gleich nach der Vernichtung des Nazismus gab es Versuche, die Geschichte umzudeuten, indem das Opfer dem Angreifer gleichgestellt wurde. Dabei wurden die Wehrmacht-Soldaten von jeglicher Verantwortung für ihre Bluttaten auf den besetzten Gebieten befreit und diejenigen die den Sieg brachten als Barbaren, Plünderer und Vergewaltiger deutscher Frauen stigmatisiert. Auch das übermäßige Selbstvertrauen Stalins sowie unbegründete Repressivmaßnahmen gegen Offiziere der Streitkräfte kamen zur Sprache, wie auch die schreckliche Opferzahl. Die Sowjetunion hat insgesamt 27 Millionen Menschen verloren. Und die gesamte Opferzahl weltweit liegt zwischen 60 und 80 Millionen Menschen. Kann all dies aus dem Gedächtnis gelöscht werden? Nein, es ist wichtig an jene Zeit zu erinnern und vor Augen zu führen, welch unermessliches Leid der deutsche Faschismus - "Nationalsozialismus" mit seinen Handlangern über die Völker Europas gebracht hat und folgerichtig der Krieg dahin zurück kehrte von wo er 1939 und am 22. Juni 1941 ausging. Das sollte niemals vergessen werden. "Lasst uns das tausendmal Gesagte immer wieder sagen, damit es nicht einmal zu wenig gesagt wurde. Lasst uns die Warnungen erneuern, und wenn sie schon wie Asche in unserem Munde liegen..." hatte Brecht 1953 geschrieben.

 

Auf die Frage, ob die Menschheit richtige Konsequenzen aus der schrecklichsten Tragödie des 20. Jahrhunderts gezogen hat, gibt es heute wiederum verschiedene Antworten.

 

 

Günter R. Guttsche

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