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Für ein friedliches Miteinander!

Neuigkeiten aus der Region Ostthüringen

Hier noch ein paar Informationen zu unserer Partnerschaftsarbeit:
Zwischen dem Osterlandgymnasium Gera  und der Schule 53 in Rostow am Don gibt es seit langem gutnachbarschaftliche Beziehungen , die bald erneuert  und noch  vor Ostern abgeschlossen werden. Mein Schulleiter bestärkt mich in der Aktion, gerade jetzt eine Partnerschaft weiterzuführen. 
Beide Seiten arbeiten engagiert am E-Book. Ich habe auch weiterhin Kontakt zu meiner russischen Kollegin und sie wird auch für uns eine Fortbildung in russischer Sprache im Mai zum Thema „Das Leben der Don-Kosaken gestern und heute“ anbieten. 

Motivation für die russische Sprache

Mit einem von uns initiierten Motivationsbrief an die Schüler und Eltern ist es uns auch gelungen, dass niemand von Russisch abspringt, wir eine neue 10. Klasse  von Quereinsteigern (von der Regelschule) für Russisch bekommen und auch in der neuen 6. Klasse einen Kurs eröffnen können. Ich bemühe mich sehr darum, diese Kurse als Fachlehrer zu übernehmen. 

Hilfe für die Flüchtigen aus der Ukraine

Diese Tätigkeit fordert von uns allen viel Kraft und es gibt keinerlei  Abstriche. Gleichzeitig bin ich derzeit mindestens 3x die Woche ehrenamtlich als Dolmetscher nach dem Unterricht für die Flüchtlinge aus der Ukraine in der Ausgabestelle in Gera unterwegs.
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Von unserer solidarischen Hilfe habe ich einige Fotos eingestellt, 
Ich denke schon, dass ich persönlich an meiner Schule sowohl meinen Schülern als auch meinen Kollegen genau diese Solidarität vorlebe. 
Es geht um ein friedliches Miteinander verschiedener Menschen unterschiedlicher Nationalität und Religion – das ist meine Botschaft. Nichts mehr und nichts weniger.

Vorbereitungen zum 8.Mai 2022

Mit dem Landtagsabgeordneten   Andreas Schubert (Linke) haben wir per Videokonferenz über die Vorbereitung des  8. Mai 2022 beraten. 
Dabei geht es uns vor allem darum, die Befreiung vom Hitlerfaschismus zu würdigen. Am 8. Mai 1945 war mit dem Sieg der Alliierten über Deutschland der Zweite Weltkrieg beendet. Den Kriegshandlungen fielen in Europa fast 40 Mio. Menschen zum Opfer, davon hatte die Sowjetunion über 25 Millionen Tote zu beklagen - Europa lag in Schutt und Asche. Das wollen wir in Erinnerung rufen.
Wir sind strikt dagegen dieses geschichtliche Ereignis des 20. Jahrhunderts mit der derzeitigen politisch brisanten Situation zwischen Russland und der Ukraine zu vermischen. Wir fordern auch in Zukunft - Die Waffen nieder!

Neudenken von Städtepartnerschaften

Bei diesem Gespräch haben wir auch über das Neudenken von Städtepartnerschaften ausgetauscht – wir müssen die Schubladen auflösen und ein Netzwerk der Städtepartnerschaft knüpfen und Hand in Hand arbeiten – nicht jeder seins. 
Das wird sehr schwer, denn jeder, der sich ehrenamtlich um Zusammenarbeit und Begegnung bemüht, verfolgt ja auch eigene Interessen. 
Und ich denke, solche Arbeit muss auch von der Kommune wahrgenommen und gewürdigt werden. Dabei meine ich nicht einen Pressebericht, den man ggf. sogar noch selbst schreibt, sondern einfach mal ein ehrliches Dankeschön, Präsenz bei solchen Aktionen und einfach ein bisschen Unterstützung seitens des Stadtrats. 
Ich würde auch sehr gern bei einem offiziellen Besuch von Vertretern der Stadt Gera meinen Beitrag für einen Besuch in Rostow oder Pskow leisten. Veranstaltungen  in Form von Vorlesungen oder Workshop zu pädagogischen Themen wären für mich locker auch in Russisch zu stemmen. 
Durch die derzeit sehr angespannte politische Situation ist aber sicher an einen Besuch in Rostow  oder Pskow gar nicht zu denken.
Liebe Grüße Elke Kolodzy

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