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Erfolgreiche Tätigkeit der Ortsgruppe Suhl

Die Ortsgruppe Suhl der Deutsch Russischen Freundschaftsgesellschaft in Thüringen e.V. zog am 1. März 2018 auf der Jahreshauptversammlung Bilanz. Umfangreiche realisierte und geplante neue Vorhaben standen im Mittelpunkt des Berichtes des Vorstandes und der Diskussion der Jahreshauptversammlung.

JHV2018/1 JHV2018/2 JHV2018/3 JHV2018/4 JHV2018/5 JHV2018/6 Lupe

Gemeinsam wurde 2017 des Projekt „100. Jahrestag der Oktoberrevolution“ gestaltet und erlebt. Die Oktoberrevolution war eines der wichtigsten Ereignisse in der russischen Geschichte, für die Entwicklung Europas und der gesamten Welt. Verschiedene Auffassungen und Bewertungen dieses Ereignisses prägen das Geschichtsbild des 20. und 21. Jahrhunderts. Es war aufschlussreich, wie unterschiedlich sich die Gesellschaft mit Ursachen, Verlauf und Wirkung bis in die Gegenwart auseinandersetzte. Mit Sachlichkeit und Ernsthaftigkeit haben wir im Projekt Inhalte und Widersprüche dieser historischen Tatsachen und ihre Folgen hinterfragt. Dazu nutzten wir zahlreiche Aktivitäten. Sie spiegelten unsere Bemühungen wider, die Beziehungen zu den Menschen in der ehemaligen Sowjetunion zu vertiefen, Verständnis für die Kultur und Lebensweise zu wecken und zivilgesellschaftliche Partnerschaften zu pflegen. Rückblickend konnte eine zunehmende öffentliche Resonanz erreicht werden. Die Veranstaltungen zur Pflege der Gedenkkultur in Suhl und Zella Mehlis am 8. Mai und 22. Juni haben daran erinnert, dass der Hitlerfaschismus und der 2. Weltkrieg die größte geschichtliche Katastrophe des 20. Jahrhunderts waren und Millionen Opfer gefordert haben, dass in Zeiten, wo nationalistische Stimmungen und Aktivitäten wieder hoffähig werden, diesen Tendenzen entgegengewirkt werden muss. Deshalb treten wir für die Verbesserung des Dialogs mit Russland, die Aufhebung der Sanktionen und ein friedvolles Nebeneinander mit diesem, auch europäischen Staat, ein.

Es konnte auf eine aktive Mitwirkung an der Gestaltung zivilgesellschaftlicher Partnerschaften, insbesondere am Projekt „Werte und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen“ mit Kaluga, verwiesen werden. Das Projekt geht jetzt in das dritte Jahr. Es hat sich ein reger Austausch von Erfahrungen und Veranstaltungen mit Bürgern und Institutionen aus Suhl und Kaluga entwickelt. Mehrere Veranstaltungen mit anderen Partnern, wie die Gesprächsforen mit den Historikern Dr. Stefan Bollinger und Christoph Jünke zum Thema Oktoberrevolution und die Diskussionsveranstaltung zu Perspektiven der Zusammenarbeit mit der russischen Zivilgesellschaft in Kaluga zur Vorbereitung des Jubiläums zu „ 50 Jahre Partnerschaft“ förderten einen geschichtsträchtigen inhaltlichen Dialog. Der Attaché im Generalkonsulat der Russischen Föderation sowie zahlreiche Teilnehmer konnten sich in einer Präsentation und einer kleinen Ausstellung über die Beziehungen von Anfang bis heute informieren.

Bestandteil des Wirkens unserer Mitglieder war die Pflege und Vermittlung der russischen Literatur und Kunst. Ein Nachmittag mit russischen Sagen und Tee aus dem Samowar in der Seniorenresidenz in der Bahnhofstraße machte deutlich, dass sich noch viele ältere Bürger mit der russischen Literatur und Kultur verbunden fühlen.

Ein Auftritt des Chors des heiligen Wladimir aus Moskau in der Kreuzkirche fand Zuspruch bei den Suhler Bürgern. In einer öffentlichen Filmveranstaltung mit dem historischen Film „Der stille Don“ im CINEPLEX Suhl erlebten die Teilnehmer starke Bilder und große Detailtreue am Schicksal eines Kosaken in der Zeit des untergehenden Zarenreiches. Zehn Mitglieder hatten die Möglichkeit, das Europaparlament in Straßburg zu besuchen.

Die zukünftigen Aufgaben in Vorbereitung des 50. Jahrestages der Partnerschaft mit Kaluga im Jahre 2019 haben das Ziel, die Zusammenarbeit, zahlreiche Begegnungen und friedliche, persönliche und zivilgesellschaftliche Kontakte zu vertiefen und zu entwickeln. Es geht uns darum, das aktuell bedrohte Vertrauen zwischen Deutschland und Russland wieder herzustellen. Mit dem Projekt „50 Jahre Städtepartnerschaft Suhl - Kaluga“ wird unsere Ortsgruppe im Jahr 2018 ihren Beitrag zur Vorbereitung dieses Jahrestages leisten. Sowohl im Rahmen der Arbeitsgruppe des Stadtrates und darüber hinaus werden wir unsere Verantwortung für die Weiterführung des Dialog und die Völkerverständigung wahrnehmen. Dabei ist die Pflege der Gedenkkultur immanenter Bestandteil unserer Arbeit.

Höhepunkte im Rahmen der Vermittlung von russischer Literatur und Filmkunst werden die Würdigung des 150. Geburtstages von Maxim Gorki, die Vorstellung aktueller Autoren, u.a. von Tatjana Kuschtewskaja, russische Sagen und Märchen am Samowar sowie öffentliche Filmveranstaltungen sein. Unser öffentliches Wirken ist außerdem gerichtet auf die Weiterführung des Projektes „Werte und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen“, Gesprächs- und Diskussionsrunden mit Publizisten sowie die Unterstützung von partnerschaftlichen Aktivitäten des Stadtrates und der Stadtverwaltung.

 

Suhl, den 04.03.2018

 

Text: Hubert Heiderich
Fotos: Dr. Martin Kummer

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