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Suhler Bürger erinnern!

Vor 75 Jahren überfielen 153 Divisionen der deutschen Wehrmacht und 36 Divisionen der sogenannten Satellitenstaaten die Sowjetunion. Sie führten einen blutigen verbrecherischen Krieg, der erst vor 71 Jahren mit dem Sieg der Völker der Sowjetunion, der Alliierten in der Antihitlerkoalition und all jener, die unter Einsatz ihres Lebens im antifaschistischen Widerstand kämpften, beendet wurde. Die Ortsgruppe der Deutsch-Russischen-Freundschaftsgesellschaft in Thüringen e.V. und die Ortsgruppe der VVN / BdA luden zum traditionellen Gedenken mit der Niederlegung von Blumen am

Mittwoch den 22. Juni 2016 um 15:00 Uhr, an der Gedenktafel am Waffenmuseum in der Friedrich König Straße,

um 16:00 Uhr, an der Gedenkstätte auf dem Friedhof in Dietzhausen ein.

Ca 30 Mitglieder und Freunde der OG Suhl trafen sich aus Anlass des 75. JT des Überfalls des faschistischen Deutschlands auf die Sowjetunion.

An der Gedenktafel für die weit über 8500 Zwangsarbeiter in Suhl am Waffenmuseum,las Elke Pudszuhn aus Aufzeichnungen eines ehemaligen Buchenwaldhäftlings.

Anschließend legten die Anwesenden Blumen an den Stellen der Kriegsgräberstätte Suhl-Dietzhausen nieder. Hier gedachten sie den 792 Zwangsarbeitern der Waffenfabrik Krieghoff (heute in Ulm), den 210 der Metallfabrik Kober und den Zwangsarbeitern des Lagers Seßlestal Dietzhausen. Wie dabei Hubert Heiderich erläuterte, wurden hierher 55 Familien mit 124 Kindern aus der Ukraine deportiert. In Folge der unsäglichen Strapazen des Transportes, der harten Arbeitsbedingungen in den Gustloff-Werken und der extremen Mangelversorgung im Lager starben schon nach wenigen Tagen Kinder und insgesamt 11 Menschen.

 


Am 29. Juni 2016 um 15.00 Uhr, führten wir eine Filmveranstaltung mit Konstantin Simonows Film "Man wird nicht als Soldat geboren" im Cineplex Kino in Suhl durch.

Der 75. Jahrestag des Überfalls Nazideutschlands auf die Sowjetunion mahnt uns, die Erinnerung an die größte geschichtliche Katastrophe des 20. Jarhunderts lebendig zu halten. Zu den Opfern gehörten auch die unzähligen Zwangsarbeiter, welche in den besetzten Gebieten regelrechten Menschenjagden ausgesetzt waren. Sie wurden aus ganz Europa unter unmenschlichen Bedingungen zusammengetrieben. Die Mehrheit von ihnen wurde als "Ostarbeiterinnen und Ostarbeiter" in das Reich verfrachtet und zur Aufrechterhaltung der Rüstungsindutrie auch in Suhl und Zella Mehlis eingesetzt. Zu dieser Zeit lebten in Suhl 23 Tausend Einwohner. Es gab Tausende Zwangsarbeiter, darunter Frauen und Kinder in Suhl. Diese historische Wahrheit fordert, die Solidarität für heutige Verfolgte und vom Krieg Betroffene einzufordern. Es geht um Vernunft, Verständigung und miteinander Reden um einem friedichen Europa eine Chance zu geben.

Text: Hubert Heiderich und Harald Fischer

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