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Die 3.Spalte - Termine

Stand: 2023-11-14

Unsere Termine 2025

 

 

Monat Januar 2026

Einladung zur Jahresmitgliederversammlung am Samstag, den 31.01.2026 von 10 bis 13 Uhr im Family Club am Drosselberg (Siehe Beitrag).

Monat Februar 2026

Stammtisch

Herzliche Einladung zum Stammtisch am Mittwoch, den 11. Februar 2026 um 16.00 Uhr zum Thema: "Wie werden wir friedenstüchtig? Welchen Frieden meinen wir?" Falls es noch Änderungen zum Thema geben sollte, meldet euch bitte.

Aktuelle Links:

 

Wichtige Information! 

Aus unserer Satzung:

"Die DRFG ist ein eigenständiger, demokratischer, gemeinnütziger Verein. Er setzt sich national und international für die Völkerverständigung und Frieden ein. Dies erfolgt durch Vertiefung und Ausweitung von gutnachbarlichen Beziehungen und Kontakten, von Dialog und Partnerschaft, insbesondere die Zusammenarbeit und Freundschaft mit den Völkern der Staaten auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion. Er ist weltanschaulich und politisch unabhängig".

 

Wir wenden uns gegen jede Form von Extremismus oder Hassrede!     

Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland Art.5,1)

"Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“

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Hinweis
Die DRFG in Th. bemüht sich, auf dieser Website richtige und vollständige Informationen zur Verfügung zu stellen. Sie übernimmt keine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen.

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„Wir dürfen die Menschen nicht vergessen!“

Lars Jähne reist trotz Spannungen nach Russland

 

Ein weiterer Brückenschlag in schwierigen Zeiten

Während die europäischen Staatschefs das 20. Sanktionspaket schnüren und der vierte Jahrestag des Ukraine-Krieges näher rückt, schlägt Lars Jähne einen anderen Weg ein. Jähne - Vorsitzender der deutsch-russischen Freundschaftsgesellschaft - ist soeben von einer Reise nach Kaluga zurückgekehrt. Sein Ziel: trotz der geopolitischen Eiszeit das Gespräch suchen und ein humanitäres Versprechen einlösen.

Ein Brückenschlag in schwierigen Zeiten

Während offizielle Politiker betonen, dass Russland nur durch militärischen Druck an den Verhandlungstisch gezwungen werden könne , sieht Jähne die Beziehungen auf einer anderen Ebene. „Die offizielle Politik ist das eine, die Begegnung der Menschen das andere“,sagt er. Die Regionalgruppe Suhl der DRFG in Thüringen e.V. pflegt die fast siebenundfünfzigjährige Städtepartnerschaft zwischen Suhl und Kaluga – ein Band, das trotz der zerrütteten Beziehungen nicht reißen soll. „Gerade in Zeiten, in denen die Diplomatie auf Eis liegt, müssen zivilgesellschaftliche Kanäle offen bleiben“, so seine Überzeugung.
Selbsternannte „Experten“ sehen dies kritischer. Die EU hat gerade erst ihren Rahmen gegen hybride Bedrohungen durch Russland bis 2026 verlängert und wirft Moskau eine systematische Kampagne der Desinformation und Destabilisierung vor . Jähne ist sich dieser Spannung bewusst, grenzt seine Mission aber klar ein: „Es geht nicht um Politik, es geht um Freundschaft und um konkrete Hilfe.“

Menschlichkeit kennt keine Sanktionen

Ein besonders bewegender Grund für Jähnes Reise war das Schicksal eines schwerkranken Jungen. „Wenn man sieht, wie sehr die Familie kämpft und wie dankbar sie für jede Unterstützung ist, dann bekommt die Debatte hier ein ganz anderes Gesicht. Wir dürfen die Menschen nicht mit dem Regime verwechseln.“

Umgehung von Sanktionen: Ein lukrativer Kreislauf

Ein weiterer Brückenschlag in schwierigen Zeiten

Volle Auslagen in Supermarkt in Kaluga
Jähne beobachtete vor Ort auch, wie der Alltag trotz der Beschränkungen funktioniert. Ein Thema, das ihn besonders beschäftigte, war die Umgehung von Sanktionen. Offiziell ist der Westen bemüht, Russland wirtschaftlich zu isolieren. In der Realität hat sich jedoch ein komplexes System der Parallelimporte etabliert.
Laut aktuellen Berichten fließen weiterhin Milliardenbeträge über Kryptobörsen nach Russland, und westliche Luxusgüter sowie Technologie finden über Umwege wie die GUS-Staaten ihren Weg ins Land . „Natürlich spricht man darüber“, so Jähne. „Viele Produkte sind teurer geworden, aber sie sind da. Die Lieferketten haben sich neu sortiert.“ Der Wiener Ökonom Vasily Astrov bringt es auf den Punkt: "Solange China und andere Drittstaaten nicht mitziehen, hat der Westen kaum noch Möglichkeiten, über Sanktionen viel zu erreichen" – Russland sei vom Westen entflochten, aber nicht isoliert .

Leben zwischen Konsum und Krise

Entgegen der Darstellung eines kollabierenden Landes fand Jähne in Kaluga eine überraschende Normalität vor. „Die Supermärkte sind voll, die Infrastruktur funktioniert, die Menschen gehen ihrem Alltag nach. Man sieht nicht, dass Krieg ist.“ Jähne bestätigt diese Zweiteilung: „In den Großstädten sieht man Wohlstand und neue Einkaufszentren, aber die Menschen sorgen sich um die Zukunft. Die Kriegswirtschaft sorgt für Löhne, aber die Preise steigen. Man spürt eine unterschwellige Anspannung.“ 

Die Zukunft der Partnerschaft

Die Reise von Lars Jähne ist ein seltenes Beispiel für direkte Begegnung in einer Zeit der Abschottung. Ob die Städtepartnerschaft zwischen Suhl und Kaluga diese Krise überdauern kann, bleibt abzuwarten. Für Jähne steht fest: „Wir müssen den Dialog pflegen, sonst sprechen irgendwann nur noch die Waffen miteinander. Die Freundschaftsgesellschaft wird weitermachen, so lange es irgendwie geht – wegen des Jungen, wegen der Freunde und weil Frieden nur durch Verstehen entsteht.“

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