Login

Login




Registrierung
. Passwort vergessen?
.

 

Login nur für Administratoren!

 

DRFG LOGO NEU

Termine.gif

Line Neu

Die 3.Spalte - Termine

Stand: 2020-11-08

November 2020

Jahreshauptversammlung der Deutsch-Russischen Freundschaftsgesellschaft in Thüringen e.V. am Samstag, den 21. November 2020, ab 10.00 Uhr im Vereinshaus der Kleingartenanlage "Dahlie" Erfurt. Weitere Informationen erhalten Sie über Ihre Ortsgruppe.

Abgesagt!

 

Bundesverband Deutscher West-Ost-Gesellschaften teilt mit:

Die für den 27. bis 29. November 2020 geplante Konferenz „75 Jahre nach dem 2. Weltkrieg – West-östliches Gedenken und Begegnen im Dialog - Verantwortung der Generationen" musste leider aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen der Corona-Pandemie abgesagt werden.

Abgesagt!

.

Die Großherzogin Maria Pawlowna

Politisch war ihre Präsenz in Weimar von großer Bedeutung, denn dadurch verbündete sich das verarmte Herzogtum mit der russischen Zarendynastie der Romanows und somit mit einer der reichsten und mächtigsten Familien Europas.

Als Napoleon Europas Staaten bedrohte war es die Anwesenheit Maria Pawlownas, die das kleine Herzogtum, das noch dazu mit den Preußen verbündet war und sich nach Auflösung des Alten Reiches 1806 weigerte, dem von Napoleon abhängigen Rheinbund beizutreten, schützte. Nach der Niederlage Preußens in der Doppelschlacht von Jena und Auerstedt 1806, die auf sachsen-weimarischem Boden ausgetragen wurde, ist es erneut der Großherzogin zu verdanken, dass das Land seine Unabhängigkeit bewahren konnte, da Napoleon auf russische Interessen Rücksicht nehmen musste.

Maria Pawlowna initiierte mit Geld, Ideenreichtum und unternehmerischem Ehrgeiz den Aufbruch Weimars in ein neues Zeitalter, das sogenannte "Silberne Zeitalter" und verkörpert zu ihrer Zeit in idealtypischer Weise den weltoffenen Weimarer Bürger.

Sie zeigte viel soziales Engagement - hatte ein Herz für das einfache Volk und deren Probleme. Die Adlige befürwortete die Errichtung eines Sparkassenvereins oder nahm sich der Existenzsicherung von Frauen an. Von den Weimarern wurde sie verehrt und als "Engel der Armen, Kranken und Waisen" angesehen.

Am Weimarer Hof war sie eine Förderin der Künste und trat damit in die Fußstapfen ihrer Vorgängerin Anna Amalia, die einst den Ruf Weimars als "Musenhof" gegründet hatte. Die Bibliotheken, Musikschulen und Gemäldesammlungen verdankten ihrer großzügigen Förderung sehr viel. Einigen Künstlern, die in anderen Staaten verfolgt wurden gewährte sie Asyl - zu ihnen gehörte der Komponist Franz Liszt, welcher Hofkapellmeister wurde.

Nach ihrem Tode wurde Maria Pawlowna in einer eigens für sie errichteten russisch-orthodoxen Grabkapelle neben der Weimarer Fürstengruft beigesetzt und der russische Einfluss im Weimarer Kleinstaat nahm ab.

 

Wenn Sie weitere Informationen zum Thema sich anschauen möchte, so hilft Ihnen dieser Querverweis (Link) weiter >>

Dieser Artikel wurde bereits 10015 mal angesehen.



.