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Die 3.Spalte - Termine

Stand: 2019-01-29

 

Januar 2020

Samstag, 25.01.2020 um 19.00 Uhr - Wyssozki-Programm im KUKUNA  Bad Tabarz >>>

Februar 2020

Donnerstag, 20. Februar 2020, 16.00 Uhr, Jahresversammlung der Ortsgruppe Suhl der DRFG

Freitag, 28. Februar 2020, 17.00 Uhr, Jahresversammlung der Ortsgruppe Erfurt der DRFG

März 2020

Samstag,7. März 2020, um 13.00 Uhr , gemeinsame Frauentagsfeier mit der Gruppe der Deutschen aus Russland im Zentrum für Integration und Migration, Erfurt Rosa-Luxemburg -Strasse 50. 

Samstag, 21. März 2020, Jahreshauptversammlung Abgesagt!! 

Dienstag, 24. März 2020, ab 16 Uhr, Literatur am Samowar
Abgesagt!!

Weitere Termine 2020

Dienstag, 14. April 2020 Auftritt des Ensembles "Legenda"  Abgesagt!!

Mittwoch, 01. April 2020 17.00 Uhr, Erfurter Russland Stammtisch, Abgesagt!!

Freitag, 1. Mai 2020, Anger Erfurt, "Unsere Gesellschaft stellt sich vor!"

Freitag, 08.Mai 2020, um 10.00 Uhr, Gedenkstunde auf dem Erfurter Hauptfriedhof anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus, 

Jahreshauptversammlung der Deutsch-Russischen Freundschaftsgesellschaft in Thüringen e.V. am Samstag, den 20. Juni in 2020, ab 10.00 Uhr im Bürgerhaus, am Roten Berg, Karl-Reimann-Ring 14, 99087 Erfurt.

Sonntag, 21. Juni 2020, "Nie wieder Gegeneinander!" - Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion 1941

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Die Großherzogin Maria Pawlowna

Politisch war ihre Präsenz in Weimar von großer Bedeutung, denn dadurch verbündete sich das verarmte Herzogtum mit der russischen Zarendynastie der Romanows und somit mit einer der reichsten und mächtigsten Familien Europas.

Als Napoleon Europas Staaten bedrohte war es die Anwesenheit Maria Pawlownas, die das kleine Herzogtum, das noch dazu mit den Preußen verbündet war und sich nach Auflösung des Alten Reiches 1806 weigerte, dem von Napoleon abhängigen Rheinbund beizutreten, schützte. Nach der Niederlage Preußens in der Doppelschlacht von Jena und Auerstedt 1806, die auf sachsen-weimarischem Boden ausgetragen wurde, ist es erneut der Großherzogin zu verdanken, dass das Land seine Unabhängigkeit bewahren konnte, da Napoleon auf russische Interessen Rücksicht nehmen musste.

Maria Pawlowna initiierte mit Geld, Ideenreichtum und unternehmerischem Ehrgeiz den Aufbruch Weimars in ein neues Zeitalter, das sogenannte "Silberne Zeitalter" und verkörpert zu ihrer Zeit in idealtypischer Weise den weltoffenen Weimarer Bürger.

Sie zeigte viel soziales Engagement - hatte ein Herz für das einfache Volk und deren Probleme. Die Adlige befürwortete die Errichtung eines Sparkassenvereins oder nahm sich der Existenzsicherung von Frauen an. Von den Weimarern wurde sie verehrt und als "Engel der Armen, Kranken und Waisen" angesehen.

Am Weimarer Hof war sie eine Förderin der Künste und trat damit in die Fußstapfen ihrer Vorgängerin Anna Amalia, die einst den Ruf Weimars als "Musenhof" gegründet hatte. Die Bibliotheken, Musikschulen und Gemäldesammlungen verdankten ihrer großzügigen Förderung sehr viel. Einigen Künstlern, die in anderen Staaten verfolgt wurden gewährte sie Asyl - zu ihnen gehörte der Komponist Franz Liszt, welcher Hofkapellmeister wurde.

Nach ihrem Tode wurde Maria Pawlowna in einer eigens für sie errichteten russisch-orthodoxen Grabkapelle neben der Weimarer Fürstengruft beigesetzt und der russische Einfluss im Weimarer Kleinstaat nahm ab.

 

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