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Die 3.Spalte - Termine

Stand: 2019-01-29

 

Januar 2020

Samstag, 25.01.2020 um 19.00 Uhr - Wyssozki-Programm im KUKUNA  Bad Tabarz >>>

Februar 2020

Donnerstag, 20. Februar 2020, 16.00 Uhr, Jahresversammlung der Ortsgruppe Suhl der DRFG

Freitag, 28. Februar 2020, 17.00 Uhr, Jahresversammlung der Ortsgruppe Erfurt der DRFG

März 2020

Samstag,7. März 2020, um 13.00 Uhr , gemeinsame Frauentagsfeier mit der Gruppe der Deutschen aus Russland im Zentrum für Integration und Migration, Erfurt Rosa-Luxemburg -Strasse 50. 

Samstag, 21. März 2020, Jahreshauptversammlung Abgesagt!! 

Dienstag, 24. März 2020, ab 16 Uhr, Literatur am Samowar
Abgesagt!!

Weitere Termine 2020

Dienstag, 14. April 2020 Auftritt des Ensembles "Legenda"  Abgesagt!!

Mittwoch, 01. April 2020 17.00 Uhr, Erfurter Russland Stammtisch, Abgesagt!!

Freitag, 1. Mai 2020, Anger Erfurt, "Unsere Gesellschaft stellt sich vor!"

Freitag, 08.Mai 2020, um 10.00 Uhr, Gedenkstunde auf dem Erfurter Hauptfriedhof anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus, 

Jahreshauptversammlung der Deutsch-Russischen Freundschaftsgesellschaft in Thüringen e.V. am Samstag, den 20. Juni in 2020, ab 10.00 Uhr im Bürgerhaus, am Roten Berg, Karl-Reimann-Ring 14, 99087 Erfurt.

Sonntag, 21. Juni 2020, "Nie wieder Gegeneinander!" - Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion 1941

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Die Rolle der orthodoxen Kirche in Russland

Heidrun Sedlacik, Weimar


75 Prozent der Einwohner Russlands bekennen sich zum russisch-orthodoxen Glauben. Religion ist in Russland eine nationale Tradition - ohne wirklich gelebte Alltags-Religiosität. Welche Religionsgruppen gibt es überhaupt in Russland? Das sind der Islam, das Judentum, der Buddhismus und der Katholizismus. Und wie stehen sie im Verhältnis zum Staat?

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Dazu hat die Deutsch-Russische Freundschaftsgesellschaft in Thüringen zu einer Veranstaltung im Augustinerkloster Erfurt eingeladen. Propst Siegfried T. Kasparick aus Wittenberg hat als Kenner dieser Materie einen interessanten Vortrag gehalten und gemeinsam mit Dr. Martin Kummer dem interessierten Publikum dessen Fragen beantwortet.

Propst Kasparik begann mit dem Zitat von Humboldt:

"Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben".

Auf den Abend bezogen bedeutete das, besser hinhören und besser hinschauen, auf die Differenziertheit der russischen Kirche und den russischen Staat, aber das allein reicht wohl nicht aus.

Russland ist aus historischen Gründen nicht aus Europa wegzudenken, sagte Kasparick. Deshalb wurden auch die Fragen des Petersburger Dialogs diskutiert und die Position der Kirchen dazu.

Der Petersburger Dialog ist ein Forum für den Dialog der Zivilgesellschaften in Deutschland und Rußland. Er wurde 2001 ins Leben gerufen und fördert die Verständigung, sowie einen offenen Dialog zwischen allen Bereichen der Zivilgesellschaften beider Länder. Es steht unter der Schirmherrschaft des jeweils amtierenden deutschen Bundeskanzlers und des jeweils amtierenden russischen Präsidenten und findet in der Regel einmal jährlich abwechselnd in Deutschland und in Russland statt.

Auf die Frage, wie viel Macht Putin wirklich hat, sagte Propst Kasparick, der Westen gibt ihm die Macht! Angesichts der NATO-Osterweiterung, welche in Russland und in allen politischen Lagern als Vertragsbruch des Westens wahrgenommen wird, rückt man in Russland um Putin wieder mehr zusammen. Als Russlands Probleme benennt Propst Kasparick die Islamisierung, den enormen Zulauf Chinesischer Wirtschafts-flüchtlinge, dem allgemeinen Terror und die Demographie.

Es ist zu begrüßen, dass vom 29.-30. Juni 2016 in St. Petersburg wieder in Russland der Dialog fortgesetzt werden soll.

Es ist auch die Aufgabe der Deutsch-Russischen Freundschaftsgesellschaft auf die Gefahr des III. Weltkrieges hinzuweisen und dazu weitere Veranstaltungen durchzuführen.

Die Weimarer Ortsgruppe wird nach dem diesjährigen Petersburger Dialog einen Teilnehmer einladen ( Andre Brie angefragt) und mit ihm über die Ergebnisse weiter diskutieren.

Bereits am 19. Mai 2016 werden wir mit 3 Jugendlichen aus Russland ins Gespräch kommen. Sie sind Gäste in Thüringen und wollen ihre politischen Erfahrungen über die Demokratie in Deutschland sammeln.

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