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Unwürdig, beleidigend und respektlos!

Niemals vergessen!

 

Wohin sind sind wir eigentlich in unserer Geschichtsvergessenheit geraten?

 

Wohl im vorauseilenden Gehorsam hat eine Mitarbeiterin der wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages den 8.Mai1945 einfach  "vergessen".

 

Im Kalender 2016 der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages, der eine Auswahl historischer Jahrestage sowie alljährlich wiederkehrender Gedenk-, Aktions- und Thementage erfasst, steht am 8. Mai nur der – zweifellos wichtige - Weltrotkreuztag. Das ist respektlos.


Botschafter Russlands, Kasachstans und acht weiterer Staaten protestieren gegen ein Open-Air-Festival in unmittelbarer Nachbarschaft zum Treptower Ehrenmal in Berlin. Auf dem Friedhof sind 7500 Sowjetsoldaten beerdigt, die die Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus mit ihrem Leben bezahlt haben. Die Botschafter halten das Festival an diesem Ort für „unangemessen und inakzeptabel sowie störend für die Ehre und das Andenken an die Gefallenen.“

Ein Rockfestival an diesem Ort - das ist respektlos.

Ebenso verhält es sich mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion. Unter dem Datum 22. Juni 1941 spricht die als Verfasserin genannte Dame  von einem „Deutschen Angriff auf die Sowjetunion (vor 75 Jahren)".

Zugespitzt kann davon ausgegangen werden, dass mit dem Wort "Angriff" der Krieg gegen die Sowjetunion verniedlicht, seine Bedeutung herabgewürdigt, und damit der Tod von über 20 Millionen Menschen und die Verletzung der Genfer Konventionen einschliesslich der Haager Landkriegskonvention auf brutalste und menschenverachtente Weise  billigend in Kauf genommen werden sollen.

Anzumerken ist, dass der Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion nach der Schlacht um Berlin am 8./9. Mai 1945 mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht endete. Der Krieg also dahin zurückkehrte, von wo er am 22. Juni 1941 seinen Ausgang nahm.

Einer Forsa-Umfrage zufolge ist die große Mehrheit der Deutschen der Meinung: Der 8. Mai 1945 war ein Tag der Befreiung. 89 Prozent stimmen dieser Aussage zu. Auch die Bereitschaft, über Kriegserlebnisse zu sprechen, ist gestiegen.

Es geht hier um Menschlichkeit und Respekt gegen über allen Menschen.

Es wäre zu wünschen, sich der Worte des verstorbenen Bundespräsidenten Richard von Weizsäckers aus dem Jahre 1985 zu erinnern. Weizsäcker betonte dabei, dass der 8. Mai vor allem ein Tag der Erinnerung an die unmenschlichen Leiden auf allen Seiten sei. Dessen sollten  sich auch die Verfasser des Kalenders 2016 zu eigen machen, um dem selbstgewählten Anspruch der wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages, "parteipolitisch neutral und sachlich objektiv" zu sein, gerecht zu werden.

Wir wenden uns entschieden gegen jeglichen Versuch die Geschichte nach eigenem Gutdünken umzuschreiben, sie zu entstellen oder die Opfer dieses verheerendsten Weltereignisses des 20. Jahrhundert zu verhöhnen.

Antwort von Gregor Gysi auf diese Wortmeldung:

"Ich hoffe sehr, dass wir es noch erleben werden, dass der 8. Mai als Tag der Befreiung in ganz Europa, in Russland und den Nachfolgestaaten der früheren Sowjetunion gefeiert, seiner unzähligen Opfer gedacht wird. Vielleicht wird er als gemeinsamer Feiertag begangen. In Deutschland traten und treten die Linken und auch die Grünen, Teile der SPD für einen Feiertag ein, viele begehen ihn auch einfach, aber er ist eben noch kein gesetzlicher Feiertag. Und das sollte er unbedingt werden. Das sind wir den Opfern schuldig.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Dr. Gregor Gysi"


Gegen diese Respektlosigkeit protestiert auch die Fraktion der Partei "Die Linke" am 28. April 2016 (Rede von Dr. Gesine Lötsch)

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