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Die 3.Spalte - Termine

Stand: 2019-01-29

 

März 2020

Samstag,7. März 2020, um 13.00 Uhr , gemeinsame Frauentagsfeier mit der Gruppe der Deutschen aus Russland im Zentrum für Integration und Migration, Erfurt Rosa-Luxemburg -Strasse 50. 

Samstag, 21. März 2020, Jahreshauptversammlung Abgesagt!! 

Dienstag, 24. März 2020, ab 16 Uhr, Literatur am Samowar
Abgesagt!!

Weitere Termine 2020

Dienstag, 14. April 2020 Auftritt des Ensembles "Legenda"  Abgesagt!!

Mittwoch, 01. April 2020 17.00 Uhr, Erfurter Russland Stammtisch, Abgesagt!!

Freitag, 1. Mai 2020, Anger Erfurt, "Unsere Gesellschaft stellt sich vor!"Abgesagt!!

Freitag, 08.Mai 2020, um 10.00 Uhr, Gedenkstunde auf dem Erfurter Hauptfriedhof anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus, findet unter Auflagen statt!!! 

Coronavirus

Jahreshauptversammlung der Deutsch-Russischen Freundschaftsgesellschaft in Thüringen e.V. am Samstag, den 20. Juni in 2020, ab 10.00 Uhr im Bürgerhaus, am Roten Berg, Karl-Reimann-Ring 14, 99087 Erfurt.

Sonntag, 21. Juni 2020, "Nie wieder Gegeneinander!" - Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion 1941

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Gedenken wachhalten!

Das Gedenken an die Todesmärsche in Thüringen vor 75 Jahren

 

Die Auflösung der Konzentrationslager, nicht nur in Thüringen, war ein Versuch, die Verbrechen an den Gefangenen zu vertuschen.

Anfang April 1945 wurden nun auch Deportationsmärsche für das Stammlager Buchenwald und dessen 88 Außenlager mit Tausenden von Häftlingen angeordnet, aus dem Stammlager wurden 28000 Häftlinge auf den Marsch geschickt.

21000 Häftlinge, die im KZ Buchenwald zurückblieben, konnten sich beim Vorrücken der US-Armee am 11. April selbst befreien.

Buchenwald Logo

Thüringer Bewohner aus mindestens 150 Gemeinden sahen die sehr abgemagerte Gestalten in den blau-weißen Anzügen mit den Baskenmützen. 

Sie hörten das Geklapper der Holzschuhe, kraftlos, hungrig und von Durst gequält schlurften die Häftlinge damals über die Straßen.

Es gab von der SS keine Gnade für die Gequälten.

Die Thüringer wurden mit den Verbrechen der Faschisten hautnah konfrontiert. Etwa ein Drittel der auf die Todesmärsche geschickten Menschen, überlebte nicht.

 

Entlang der Routen der Todesmärsche findet man heute in Thüringen eine Vielzahl ähnlicher Gedenkzeichen, die an dieses Massenverbrechen im Frühjahr 1945 erinnern. In unserem Landkreis gibt es 39 Orte des Gedenkens. In diesem Jahr können die Gedenkveranstaltungen zur Befreiung vom Faschismus wegen der Epidemie nicht stattfinden. Aber ein Besuch der Friedhöfe, Gedenksteine und der Gedenkstätte ist erlaubt, man kann individuell dort eine weiße Rose niederlegen. Dies taten Mitglieder der Basisgruppe Saalfeld – Rudolstadt der Landesvereinigung Thüringen Bund der Antifaschisten an den Gedenksteinen zur Erinnerung an die Todesmärsche in Rudolstadt und Saalfeld. 

 

Sorgen wir dafür, dass sich die Grauen des Faschismus nicht vergessen werden und sich nie wiederholen.

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