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Lesereise mit Jewgenij A. Schmagin

Im Zeitraum vom 05.11.2018 - 10.11.2018 war der Botschafter a.D. Jewgenij A. Schmagin auf Lesereise zu Gast in Thüringen
Lesereise mit Jewgenij A. Schmagin 1
Die Buchlesungen waren ein voller Erolg und es ist an der Zeit ein Resümee zu ziehen.
Die Deutsch-Russische Freundschaftsgesellschaft in Thüringen e.V., vertreten durch die Ortsgruppen Gera – Altenburg, Weimar, Suhl und Erfurt erwiesen sich als gute Gastgeber und organisierten erfolgreich die Lesungen, die finanziell durch die Stiftung „West-Östliche Begegnungen“ und die „Alternative 54“ sowie durch eigenen finanziellen Beitrag von Mitgliedern des Vereins gefördert wurde. Bei allen Veranstaltungen wurde auf die großzügige Hilfe der Stiftung „West-Östliche Begegnungen“ verwiesen, die ein solches Mammutprogramm erst ermöglichte. Für unseren kleinen Verein mit ausschliesslich ehrenamtlich tätigen Mitgliedern war dies eine große und unschätzbare Hilfe.
Mit der Lesung aus seiner Biografie
"Meine Botschaft: Ungeschminkte Erinnerungen eines russischen Diplomaten“ gewährte Jewgeni Schmagin einen seltenen Einblick in den Alltag eines Diplomaten.
Die Lesereise  fand statt:
  •  am 6.November 2018 im Geraer Stadtmuseum mit  78 TN
  •  am 7. November 2018 in der Stadtbibliothek Weimar, Gewölbekeller mit 61 TN
  •  am 8. November 2018 im Saal Kaluga, CCS - Suhl mit 87 TN
  •  am 9. November 2018 in der Aula der Walter-Gropius-Schule Erfurt mit 122 TN
  • und am 9. November 2018 in der Contineo Buchhandlung Erfurt mit 53 TN.
 Insgesamt erreichten wir mit den Lesungen etwa 400 Besucherinnen und Besucher. 

6. November 2018 in Gera

Schmagin in Gera Schmagin in Gera2 Schmagin Gera3
Die Vorsitzende der OG Gera-Altenburg, Elke Kolodzy, eröffnete den Abend. Bernd-Christian Hyckel, stellv. Vors. der Ortsgruppe, berichtete dem über siebzigköpfigen Publikum, wie es zu den privaten Kontakten zwischen ihm und dem Diplomaten a.D. kam. Über die Jahre fand Hyckel in Schmagin der auch Botschafter der Russischen Föderation in der Republik Kirgistan war,  einen großmütigen und aufrichtigen Freund und Unterstützer, der ihm bei vielfältigen Kontakten in diesem mittelasiatischen Land  zur Seite stand.
Herr Schmagin hob die besondere Bedeutung der städtepartnerschaftlichen Beziehungen hervor und erzählte von seinen Erlebnissen mit damaligen Oberbürgermeistern, Stadträten, Politikern verschiedener Parteien und Bürgerinnen und Bürgern. 

7. November 2018 in Weimar

Schmagin Weimar1 Schmagin Weimar2 Schmagin Weimar3
Auch die Veranstaltung in Weimar wurde von den Organisatorinnen  und Organisatoren der Ortsgruppe vorbildlich abgesichert. In die Stadtbücherei kamen diesmal mit 61 Teilnehmenden besonders viele Zuhörer. Für Jewgenij Schmagin war Weimar auch ein Ort vielfältiger Begegnungen in seiner Zeit als Generalkonsul.

8. November 2018 in Suhl

Schmagin Suhl1 Schmagin Suhl2 Schmagin Suhl3
Ebenso in Suhl, im Salon “Kaluga“ des CCS - Suhl, wo die stellvertretende  Ortsgruppenvorsitzende Ingrid Hagemann und der Landesvorsitzende Dr. Martin Kummer den Gast unter dem Beifall der 87 Anwesenden herzlich begrüßten. In Suhl bekannte Schmagin „Ich habe in Hunderten deutschen Städten Antrittsbesuche absolviert, aber niemals ist so eine tiefe Freundschaft entstanden wie zu Suhl.“
Ausführlich berichtete die Lokalzeitung das „Freie Wort“ über die Lesung und den Inhalt der Diskussion. 

9. November 2018 in Erfurt

Schmagin Erfurt Schmagin Erfurt1 Schmagin Erfurt3 Schmagin Erfurt3a Schmagin Erfurt2 Schmagin Erfurt4 Schmagin Erfurt5 Schmagin Erfurt6 
In  Erfurt fanden zwei Begegnungen mit Botschafter a.D. Schmagin statt. Dank der Unterstützung durch die Russischlehrerin Frau Eichler war Schmagin Gast an der Walter-Gropius Schule, einem Gymnasium mit bereits langjährigem Schüleraustausch mit einem Gymnasium in Sankt Petersburg, was ihn besonders erfreute.
Die über 120 Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkörper traten in einen umfänglichen Dialog mit dem Redner ein. Bei der Einführung in sein Leben und Wirken zeigte Jewgenij A. Schmagin anschaulich auf, wie es zum Schreiben seines Werkes „Meine Botschaft“ kam. 
Unter anderem wurden Fragen, wie  die Einführung eines visafreien Reiseverkehrs mit Russland, besonders im Hinblick auf den Schüleraustausch thematisiert. Fragen zum realen Leben fanden ebenso in der Diskussion ihren Niederschlag wie auch die Art und Weise, wie in den deutschen Medien ein teilweise feindliches Bild von der russischen Realität gezeichnet wird, welches auf einige Schüler durch eigene Anschauung beim Austausch mit Sankt Petersburger Schülern befremdlich wirkte. Die geplante Lesung von ca. 1 Stunde mußte nach fast zwei Stunden beendet werden und wie es der stellvertretende Schulleiter, Dr. Finke ausdrückte, hat der Besuch gezeigt „wie notwendig friedliche Kontakte zwischen den Menschen in Deutschland und der Russischen Föderation auch in Zukunft sein werden“.
Dem Aufenthalt an der Gropius-Schule schloss sich eine Lesung in der „Contineo“ Buchhandlung in Erfurt an. Auch hier war die Resonanz auf die Buchlesung ebenfalls sehr hoch. Herr Schmagin verstand es die Zuhörer mit seinem Bericht zu beeindrucken. Die Auszüge aus seinem Buch faszinierten die Zuhörer und wurden bei allen Leserunden mit sehr viel Applaus honoriert. Die vorgestellten Episoden vermittelten einen authentischen, sehr persönlichen Einblick in Schmagins Leben und regten sowohl zum Schmunzeln als auch zum Nachdenken an. 
Ein Dankeschön an den Autor J. A. Schmagin, der mit seiner Lesung tiefe Einblicke in das Leben eines russischen Diplomaten vermittelte. 
Seine Botschaft, einander freundschaftlich und friedlich zu begegnen hat das Publikum in Thüringen auf jeden Fall erreicht. Insgesamt können wir konstatieren, dass die Lesereise durch die Ortsgruppen mit viel Ideengehalt und Engagement vorbereitet und durchgeführt wurden. Die Aussenwirkung unserer Gesellschaft  wurde gestärkt und fand auch mittels einer vorbildlichen Öffentlichkeitsarbeit ihren Ausdruck.
Auch in diesem Fall wie auch in den anderen Veranstaltungsorten wurde das  Publikum nicht müde den Episoden zu lauschen, der durchaus witzigen Sprache zu folgen und immer wieder den Bezug zum gegenwärtigen Leben und den komplizierten politischen Beziehungen zu Russland herzustellen.
Wir möchten im Namen des Vorstandes vor allem Elke Kolodzy, Maria Hoyer, Waltraut Teichmann, Doris Kasten, Ingrid Hagemann, Karin Badelt, Ellen Eichler, Hubert Heiderich, Harald Fischer, Bernd-Christian Hyckel, Matthias Abendroth und weiteren Helfern ein großes Dankeschön sagen, weil sie mitgeholfen haben, dieses Vorhaben zum Erfolg zu führen.
Autor:  Günter Guttsche unter
Verwendung weiterer Quellen 

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