Die 3.Spalte - Termine
Stand: 2023-11-14
Unsere Termine 2025
Monat Januar 2026
Einladung zur Jahresmitgliederversammlung am Samstag, den 31.01.2026 von 10 bis 13 Uhr im Family Club am Drosselberg (Siehe Beitrag).
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Wir wenden uns gegen jede Form von Extremismus oder Hassrede!
Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland Art.5,1)
"Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“
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Gedenken an die Opfer des 2. Weltkrieges
Landet Gedenken an die Rote Armee auf der Weimarer Mülldeponie?
Screenshot MDR
Erinnerung bewahren!
Am 16. Dezember 2025 erschien im MDR Fernsehen ein Artikel und ein erweiterndes Video über den Umbau von sowjetischen Gedenkstätten.
Hiervon berührt war auch der Weimarer Ehrenfriedhof am Schloss Belvedere. Zusammenfassend dokumentieren wir die wichtigsten Punkte dieses Beitrages und den Bezug auf Weimar über den Umbau dieser Gedenkstätte:
Die Stadt Weimar hat im Zuge der Neugestaltung des sowjetischen Friedhofs am Schloss Belvedere historische Grabsteine entsorgt, was bei Historikern und Denkmalschützern für Empörung sorgt. Der rund 1,2 Millionen teure Umbau betrifft Gräber von im Dienst verstorbenen Angehörigen der ehemals in der Region stationierten Sowjettruppen.
Kritik von Historikern und Denkmalschützern:
Historiker und Denkmalschützer, darunter Vladislav Drilenko von der Gedenkstätte Buchenwald, kritisieren den Verlust der Grabsteine als wichtiger Zeitzeugnisse. Historiker Vladislav Drilenko entdeckte die Grabsteine mit kyrillischer Schrift nur zufällig auf einer Deponie und bezeichnete die Entsorgung der authentischen Grabzeichen als „skandalös". Die Grabsteine galten als wichtige Zeitzeugen und Kulturdenkmäler, die individuelle Schicksale, unter anderem aus der Ukraine, Georgien und Russland, erzählten.
Rikola-Gunnar Lüttgenau von der Gedenkstätte Buchenwald sah in den Originalgrabsteinen gerade in der jetzigen politisch angespannten Zeit wichtige authentische Zeugnisse gegen die Vereinnahmung der sowjetischen Geschichte durch den neuen russischen Imperialismus.
Für Lüttgenau ist der Friedhof als Kulturdenkmal unwiederbringlich verloren, da die Qualität des Denkmals durch die Neugestaltung verloren gegangen sei. Geschützt seien nur noch die Ummauerung, die sogenannte Wache mit Toren und der Obelisk.
Begründung der Stadt Weimar und Konflikt mit dem Denkmalschutz:
Die Stadtverwaltung beruft sich auf das bundesdeutsche Kriegsgräbergesetz, das ein einheitliches Erscheinungsbild vorschreibe und nach eigenen Angaben Vorrang vor dem Landesrecht habe.
Trotz des Denkmalschutzes des Landes Thüringen genehmigte die Stadt bereits 2021 die vollständige Beräumung der denkmalgeschützten Originalsubstanz.
Das Thüringer Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie zeigte sich entsetzt über die "Abräumung", da diese nie Bestandteil des Antrags war.
Das Landesdenkmalamt widersprach zudem der Notwendigkeit, alle Grabzeichen identisch zu gestalten; die Einheitlichkeit der Anlage sei stets gegeben gewesen. Die Namen der vor dem 31. März 1952 Verstorbenen sollen auf neuen Grabzeichen verzeichnet werden, während an später Verstorbene auf einer Tafel im Eingangsbereich gedacht werden soll.
Gedenkkultur sorgfältig und sensibel zu pflegen
Der Landesvorsitzende der Deutsch Russischen Freundschaftsgesellschaft in Thüringen e.V. ruft dazu auf , die Gedenkkultur sorgfältig und sensibel zu pflegen. Das Jahr 2026 erinnert uns in besonderer Weise an den 85.Jahrestag des verbrecherischen Überfalls des faschistischen Deutschlands auf die Völker der Sowjetunion.
Wir verneigen uns vor den Millionen Menschen, die ihr Leben verloren haben.
Das Vermächtnis dieses Erinnerns ruft uns auf , den zivilgesellschaftlichen Dialog niemals abreißen zu lassen, Wege der Verständigung zu suchen und Brücken zu bauen.
Die Deutsch Russische Freundschaftsgesellschaft in Thüringen e.V. wird im Juni 2026 auf dem Sowjetischen Ehrenfriedhof in Weimar der Opfer des Überfalls und der Leistung der ehemaligen Sowjetunion für die Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus gedenken.
Der Thüringer Landtag und die Landesregierung Thüringen sind aufgerufen, ihren Beitrag zum Gedenken zu erbringen.
Unmissverständlich verurteilen wir den völkerrechtswidrigen Überfall Russlands auf die Ukraine, der täglich furchtbares Leid über die Menschen bringt.
Quelle: MDR Fernsehen
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Gedenken an Völkermord im 2. Weltkrieg
