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Tag der Befreiung 2018

Mit Kranzniederlegungen, Kundgebungen und Zeitzeugengesprächen hat Thüringen an vielen Orten an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 73 Jahren gedacht. Der Tag der Befreiung am 8. Mai ist in Thüringen seit 2015 nach einem Beschluss der rot-rot-grünen Koalition gesetzlicher Gedenktag. Dem Sieg der Alliierten am 8. Mai 1945 verdankten die Menschen in Deutschland ihr heutiges Leben in Frieden, Freiheit und Vielfalt, erklärte die Landesvorsitzende der Linke, Susanne Hennig-Wellsow.

Auf den Ehrenfriedhöfen in Erfurt und Nordhausen und am Sowjetischen Ehrenmal in Eisenach, in Weimar, Gera, Altenburg(vergl. auch Bericht über Gera auf dieser Webseite!) und Nordhausen wurden beispielsweise Kränze für die Opfer des Nationalsozialismus und die alliierten Soldaten niedergelegt, die bei der Befreiung vom Nationalsozialismus ihr Leben ließen.

 

Nie wieder krieg!

Auf dem erfurter Hauptfriedhof fand traditionell gemeinsam mit der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft und dem VVN Bund der Antifaschisten eine Gedenkstunde statt, an der neben Vertretern des öffentlichen Lebens auch der Vizekonsul aus dem Generalkonsulat der Russischen Föderation in Leipzig begrüßt wurde. Die Deutsch-Russische Freundschaftsgesellschaft hatte im Rahmen des Vorhabens der Stiftung West-Östliche Begegnungen "Stiftung und Freundschaftsgesellschaften als gute Gastgeber" den Vertreter des Veteranenkomitees der Westgruppe der Roten Armee, Oberst Alexander Gorbatschow zu Gast. Er verbrachte einige Jahre als Militärangehöriger in der Garnison Weimar. Anschliessend traf er sich mit Schülern der erfurter Gesamtschule am Roten Berg und diskutierte mit ihnen über die Bedeutung, die dieser Tag für Erfahrungen von Menschen verschiedener Generationen und Nationen hat.

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Oberst Gorbatschow bei seinem Besuch in Erfurt

Am Nachmittag nahm er an einer Friedenskundgebung auf dem erfurter Anger teil. Oberst Gorbatschow äusserte seine grosse emotionale Dankbarkeit für die Einladung und für die Möglichkeit, besonders vor dem Hintergrund seiner damaligen Erfahrungen als Militärangehöriger heute zu Vertrauen und Verständigung zwischen den Menschen in Russland und Deutschland beitragen zu können und dafür auch an ihren jeweiligen Orten in Russland zu werben.

In Nordhausen sprachen Zeitzeugen mit Schülern der Regelschule „Käthe Kollwitz“. Ein Einwohner, der die alliierten Luftangriffe auf Nordhausen kurz vor Kriegsende und den 8. Mai 1945 als Kind miterlebte, redete mit den Jugendlichen über diese Zeit.

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