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Hospitation von Kalugaer Studentinnen in Thüringen

Wieder zu Gast bei Fraktionen des Thüringer Landtages

Bereits zum zehnten Mal weilen junge Leute, diesmal von der Ziolkowski Universität Kaluga, zu einem Aufenthalt bei den Fraktionen des Thüringer Langtages. Damit setzt die Deutsch-Russische Freundschaftsgesellschaft (DRFG) die seit 2009 bestehende Tradition fort einmal im Jahr jungen Leuten aus der Russischen Föderation das Funktionieren der demokratischen Formen der politischen Arbeit im Parlament und bei den einzelnen Parteien nahezubringen. Ein umfangreiches zweiwöchiges Programm erwartete Maria, Natalia und Olga , die bei den Fraktionen von CDU, Linkspartei und SPD zu Gast waren. Sie zeigten sich beeindruckt die Möglichkeit demokratischer Mitbestimmung in Deutschland kennenzulernen und vor allem sich ein Bild über die Vorbereitung der Europa- und Kommunalwahlen zu machen.

Kalugaer Studentinnen /1 Kalugaer Studentinnen /2 Kalugaer Studentinnen /3 Kalugaer Studentinnen /4 Lupe

Anlässlich des Tages der Befreiung vom Faschismus am 8.Mai nahmen sie an der Gedenkstunde auf dem Erfurter Hauptfriedhof teil. Der Vorsitzende der jüdischen Landesgemeinde Herr Prof. Dr. Schramm führte ein angeregtes Gespräch über das jüdische Leben in Erfurt und in Thüringen. 

Zu einem herzlichen Treffen kam es bei einem Besuch im Volksbund der Kriegsgräberfürsorge. Der Geschäftsführer Herr Hug erinnerte daran, dass der Volksbund auch an wichtigen Erinnerungsstätten des zweiten Weltkrieges in Russland, Belarus, der Ukraine und Polen teilgenommen hat und jedes Jahr Jugendliche im Rahmen des Aufenthaltes in diesen Ländern bei der Pflege von Gräbern von Kriegsopfern beteiligt sind. 

Zu interessanten Gesprächen kam es auch bei der Hospitation in der Jugendberufsförderung Erfurt gGmbH,  einer Einrichtung der Förderung von Jugendlichen mit Behinderungen. So richtig Spass machten den Lehrerstudentinnen die Hospitation  im Unterricht in der Gemeinschaftsschule „Otto Lilienthal“ und der anschliessende Aufenthalt im Sprachenzentrum der Universität Erfurt.

 

Besuche der Goethe -und Schiller Gedenkstätten der Deutschen Klassik  in Weimar, die Begegnung mit dem Grauen des Faschismus im ehemaligen  Konzentrationslager Buchenwald, wie auch der Gedenkort Topf & Söhne, waren sehr emotional und hinterliessen einen bleibenden Eindruck. Ein Kennenlernabend mit der Ortsgruppe Erfurt der DRFG vervollständigte das umfangreiche Program in diesen zwei Wochen. 

Wir wünschen den Studentinnen und allen jungen Menschen unserer Länder, dass sie ihren Beruf als Lehrerrinnen  in einer friedvollen und angstfreien Zeit ausführen können. Für ihren Studienabschluss wünschen wir bestmögliche Erfolge.

Günter R. Guttsche

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