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Die 3.Spalte - Termine

Stand: 2019-01-29

 

Januar 2020

Samstag, 25.01.2020 um 19.00 Uhr - Wyssozki-Programm im KUKUNA  Bad Tabarz >>>

Februar 2020

Donnerstag, 20. Februar 2020, 16.00 Uhr, Jahresversammlung der Ortsgruppe Suhl der DRFG

Freitag, 28. Februar 2020, 17.00 Uhr, Jahresversammlung der Ortsgruppe Erfurt der DRFG

März 2020

Samstag, 21. März 2020, Jahreshauptversammlung der DRFG in Thüringen e.V. und Wahlen zum Vorstand 

Dienstag, 24. März 2020, ab 16 Uhr, Literatur am Samowar
Von Zerbst nach Moskau, von Sophie zu Jekaterina – das legendenumwobene Leben Katharinas II. - Bibliothek Domplatz Eintritt frei

 

 

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Internationale wissenschaftliche Konferenz an der Moskauer Landesuniversität

Erfahrungen der Zivilgesellschaft im Moskauer Gebiet und in Thüringen.

Die Moskauer Landesuniversität führte am 10.11. 2017 eine Wissenschaftliche Konferenz durch. Eingeladen waren als Gäste aus Thüringen die Fraktionsvorsitzende der Linkspartei im Thüringer Landtag, Frau Susanne Hennig- Wellsow und der Landesvorsitzende der Deutsch-Russischen Freundschaftsgesellschaft in Thüringen e.V., Herr Dr. Martin Kummer.

Fotos sehen Sie in der Foto-Galerie >>>

 

Nach einer dreitägigen Reise auf Einladung der „Staatlichen Regionaluniversität Moskau“ (MGOU) in die russische Hauptstadt erklärt die Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag und Vorsitzende der Thüringer Linkspartei Susanne Hennig-Wellsow:

 

„Wir brauchen mehr Austausch mit Russland und der russischen Gesellschaft. Besuche, direkte Kontakte und Zusammenarbeit mit Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Politik können positive Entwicklungen und ein besseres wechselseitiges Verständnis ermöglichen. Gerade die ostdeutschen Bundesländer können durch ihre historischen Kontakte, Erfahrungen und Sprachkenntnisse Brückenbauer zwischen West und Ost sein. Ein konstruktiver Dialog über Gemeinsamkeiten und Differenzen ist nötig. Die Sanktionen gegen Russland müssen aufgehoben werden, sie behindern Zusammenarbeit und Entwicklung - das hat der Landtag in seinem gemeinsamen Beschluss von r2g und CDU im März 2017 klargestellt. Ich werde die Thüringer Landesregierung bitten, zu prüfen, wie die Zusammenarbeit mit der russischen Gesellschaft in Zukunft intensiviert werden kann.“

 

Frau Hennig-Wellsow hielt vor etwa 100 Studierenden und WissenschaftlerInnen einen Vortrag über die Funktionsweise des Thüringer Landesparlaments, den föderalen Aufbau der Bundesrepublik und aktuelle Landespolitik. Im Anschluss diskutierte sie u.a. mit Studierenden der Sonderpädagogik über Fragen von Inklusion in der Bildung, Datenschutz und öffentlicher Infrastruktur in Deutschland und Russland. Zudem standen ein Gespräch mit WissenschaftlerInnen der Universität über mögliche Kooperationen, ein Besuch bei der Wahlkommission der Stadt Moskau und ein Gespräch mit deren Leiterin sowie ein Besuch des Ehrenmals des unbekannten Soldaten im Alexandergarten für die im 2. Weltkrieg gefallenen sowjetischen Soldaten auf dem Programm.

Der Dozent am Lehrstuhl für Politologie und Recht der Moskauer Universität Dr. Sergej N. Fedortschenko hielt einen spannenden Vortrag zur Internetkommunikation unter den Bedingungen der Zivilgesellschaft in der Russischen Region.

Einen wichtigen Beitrag leistete Dr. habil. Wladimir G. Jegorov, Lehrstuhlleiter Politologie und Recht zum Thema Besonderheiten bei der Formierung der russischen Zivilgesellschaft.

Frau Nadeshda V. Dejnega konnte als Hochschullehrerin der Fakultät Pädagogik und Psychologie mit vielfältigen Beispielen belegen wie wichtig in der heutigen Zeit eine „professionelle Gesellschaft als Basis der gesellschaftlichen Organisation" ist.

Dr. Kummer legte vor den Studierenden am Beispiel der Freundschaftsgesellschaft das Wirken der Bürgergesellschaft in Vereinen und Organisationen dar. Er charakterisierte diese Tätigkeit als ausserordentlich wichtige Aufgabe, der Politik immer wieder auch den Spiegel der Realität vor Augen zu halten und sich einzumischen für die alltäglichen Belange der Bürger. Zum bevorstehenden halbhundertjährigen Bestehen der Partnerschaft zwischen den Partnerstädten Kaluga und Suhl fand der Redner neben viel Lob auch kritische Worte. Zum anderen hob er nochmals die Notwendigkeit weiterer partnerschaftlicher Beziehungen zwischen die Menschen unserer beiden Länder hervor und mahnte auch die längst fällige Regionalpartnerschaft Thüringens mit einer Region der Russischen Föderation an. O-Ton Dr. Kummer nach der Reise: „Für unsere Freundschaftsgesellschaft bleibt es das Ziel, dass wir in Thüringen zu einer Regionalpartnerschaft kommen.

 

 

Wir sind überzeugt, das solche bilateralen Veranstaltungen auch demnächst in Erfurt stattfinden können. Unsere Gesellschaft ist dazu bereit.

Text: Günter R.Guttsche, PM "Die Linke"
Fotos: M.K.


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