Die 3.Spalte
Stand: 2026-08-23
Unsere Termine 2026
Monat August 2026
Erfurter Regionalgruppe: Am 22.08.2026 Fahrt nach Heiligenstadt. Interessenten bitte melden!
Sommerfest im FamilyClub am 29.08.2026.
Gruppe Gera: Benefizkonzert am Sonntag, 23.08. 2026, von 18.00 - 20.00 Uhr findet ein Konzert eines anderen ukrainischen Chors in der St. Johanneskirche in Gera statt. Wir sind der Vorchor und treten auch mit einigen Liedern auf.
Aktuelle Links:
- Stiftung West-Östliche Begegnungen >>>
- Bundesverband Deutscher West-Ost-Gesellschaften e.V. (BDWO) >>>
- Berliner Freunde der Völker Russlands e.V. >>>
- Brandenburgische Freundschaftsgesellschaft e.V. >>>
- Deutsch-Russländische Gesellschaft Wittenberg e.V. >>>
Wichtige Information!
Aus unserer Satzung:
"Die DRFG ist ein eigenständiger, demokratischer, gemeinnütziger Verein. Er setzt sich national und international für die Völkerverständigung und Frieden ein. Dies erfolgt durch Vertiefung und Ausweitung von gutnachbarlichen Beziehungen und Kontakten, von Dialog und Partnerschaft, insbesondere die Zusammenarbeit und Freundschaft mit den Völkern der Staaten auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion. Er ist weltanschaulich und politisch unabhängig".
Wir wenden uns gegen jede Form von Extremismus oder Hassrede!
Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland Art.5,1)
"Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“
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Hinweis
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Die Diskussion ist eröffnet!
Keine Schließung des russischen Hauses in Berlin!
Solidarität mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dieser Kultureinrichtung.
Jetzt Petition unterzeichnen!
Die beabsichtigte Schließung erscheint im aktuellen Kontext als eine Kriegserklärung der gegenwärtigen politisch Verantwortlichen an die weltweiten Errungenschaften der slawischen und insbesondere der russischen Kultur.
Diese hat über Jahrhunderte die europäische und deutsche Entwicklung auf den Gebieten von Literatur von Puschkin bis Dostojewski und Jessenin, der Musik von Tschaikowski bis Strawinski und Schostakowitsch und der angewandten Kunst eines Repin, Aiwasowskis, Kandinskis und Marc Chagall massgeblich beeinflusst.
Die Schließung dieses Hauses, käme dem Abbruch von kulturellen Beziehungen zu Russland gleich und könnte zu unwiederbringlichen geistig-kulturellen Folgen führen. Wird es demnach noch erlaubt sein sich russische Filme und Theaterstücke anzusehen geschweige denn die russische Sprache noch zu sprechen? Wohin soll das führen?
Wie weit soll das noch gehen?, frage ich mich besorgt.
Ausserdem: Die Berufung auf geheimdienstliche Erkenntnisse in dieser angeheizten öffentlichen Debatte ist höchst problematisch, weil:
Geheimdienstliche Quellen und Methoden keiner öffentlichen Kontrolle unterliegen. Wir Bürger und selbst Parlamentarier können nicht nachvollziehen, ob eine Einschätzung auf soliden Fakten oder spekulativen Annahmen beruht. Schließlich sind Geheimdienste nicht neutral. Sie dienen staatlichen Interessen und können Informationen selektiv lancieren, um politische Entscheidungen zu beeinflussen – sei es im Inland oder im geopolitischen Kontext.
Ganz abwegig finde ich die Behauptung "Es kann doch nicht sein, dass wir mitten in Berlin so ein Propaganda-Haus haben..." kann genutzt werden, um unliebsame Positionen zu delegitimieren, ohne selbst in die Beweispflicht treten zu müssen, wie erst kürzlich vom SPD-Spitzenkandidaten Steffen Krach für die Berlin-Wahl gefordert.
Für mich ist die eigentliche Frage nicht "Schließen oder nicht schließen?", sondern:
- Wie kann kultureller Austausch stattfinden, ohne zur Propaganda, zu Hetzte und wiederaufflammenden Feindbildern zu verkommen?
- Wie schützen wir demokratische Prinzipien, ohne in eine Haltung zu verfallen, die jeden kulturellen Kontakt als Gefahr für das Fortbestehen demokratischer Wertvorstellungen sieht?
- Ist die Annäherung verschiedener Weltkulturen nicht Bestandteil unserer moralischen Grundwerte, über die in diesem Land lang und breit diskutiert wird?
All das beschäftigt mich in diesen Tagen.
Günter Guttsche
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Gedenken an Völkermord im 2. Weltkrieg