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Die 3.Spalte - Termine

Stand: 2020-06-10

 

März 2020

Samstag,7. März 2020, um 13.00 Uhr , gemeinsame Frauentagsfeier mit der Gruppe der Deutschen aus Russland im Zentrum für Integration und Migration, Erfurt Rosa-Luxemburg -Strasse 50. 

Samstag, 21. März 2020, Jahreshauptversammlung Abgesagt!! 

Dienstag, 24. März 2020, ab 16 Uhr, Literatur am Samowar
Abgesagt!!

Weitere Termine 2020

Dienstag, 14. April 2020 Auftritt des Ensembles "Legenda"  Abgesagt!!

Mittwoch, 01. April 2020 17.00 Uhr, Erfurter Russland Stammtisch, Abgesagt!!

Freitag, 1. Mai 2020, Anger Erfurt, "Unsere Gesellschaft stellt sich vor!"Abgesagt!!

Freitag, 08.Mai 2020, um 10.00 Uhr, Gedenkstunde auf dem Erfurter Hauptfriedhof anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus, findet unter Auflagen statt!!! 

Jahreshauptversammlung der Deutsch-Russischen Freundschaftsgesellschaft in Thüringen e.V. am Samstag, den 20. Juni in 2020, ab 10.00 Uhr im Bürgerhaus, am Roten Berg, Karl-Reimann-Ring 14, 99087 Erfurt. Abgesagt!!

Montag, 22. Juni 2020, 17.00 Uhr "Nie wieder Gegeneinander!" - Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion 1941 - Gedenken an der Friedensstele  Gothaer Platz Erfurt

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Fotoausstellung zur Städtepartnerschaft mit Suhl in Kaluga

Partnerschaft wird lebendig

 

Am 1. August wurde in der Galerie im CCS in Suhl mit einer gelungenen Auftaktveranstaltung die Fotoausstellung aus Anlass des 50- jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft Suhl - Kaluga eröffnet. Eindrücke von den vielen gemeinsamen Veranstaltungen in diesen fünf Jahrzehnten vermittelt eine Fotoausstellung "Die Sprache und das Bild des Anderen" von vom 15. Nov. bis Anfang Dezember 2019 im Kultur- und Innovationszentrum in Kaluga gezeigt wurde.

 

Jene Ausstellung also, die im August 2019 bereits für drei Wochen in Suhl zu sehen war und 90 wunderbare Fotografien aus beiden Städten vereint. Sie ist der Deutsch-Russischen Freundschaftsgesellschaft (DRFG) zu verdanken, die das Projekt seit 2017 mit Partnern von der Idee bis zur Umsetzung beharrlich vorangetrieben hat.

Der große Erfolg gibt den Machern Recht: Neben etwa 60 Interessierten, darunter bemerkenswert vielen jungen Leuten, kamen zur Eröffnung auch Kalugas Bürgermeister Dmitrij Olegowitsch Rasumowski und der Vorsitzende der Stadtduma, Alexander Grigorjewitsch Iwanow sowie der Menschenrechtsbeauftragte des Kalugaer Gebiets, Juri Iwanowitsch Selnikow. Und nicht nur das: Auch der Suhler Oberbürgermeister André Knapp und Stadtratsvorsitzende Manuela Habelt waren mit einer kleinen Delegation angereist, ebenso wie vier Schülerinnen der Lautenbergschule mit Martin Kummer, die am Tag zuvor an Schulen in Obninsk und Kaluga ihre vielbeachtete Projektarbeit zu Zwangsarbeitern in Suhl während des Zweiten Weltkriegs vorstellten.

Beide Projekte - Ausstellung und Gedächtniskultur - wurden über ein Programm des Auswärtigen Amtes in Berlin gefördert. Die Deutsch-Russische Freundschaftsgesellschaft hat sie mit ihrer seit 20 Jahren bewährten Partnerorganisation, der Russischen Akademie für Volkswirtschaft, umgesetzt. "Allen Partnern gebührt unser herzlichster Dank", sagt Martin Kummer, Vorstandsmitglied der Stiftung West-Östliche Begegnungen, in seiner Eröffnungsrede. Vor fast 30 Jahren sei er das erste Mal in die damalige Sowjetunion und nach Kaluga gekommen, so der frühere Oberbürgermeister. Damals wie heute fragten ihn Menschen: "Wozu besuchen Sie dieses Land, macht das Sinn?" Seine Antwort habe er bei dem russischen Dichter Fjdor Tjuttschew gefunden: "Verstehen kann man Russland nicht, und auch nicht messen mit Verstand. Es hat sein eigenes Gesicht, nur glauben kann man an das Land!" Er und viele andere Menschen, die zur Ausstellungseröffnung gekommen seien, glauben an eine friedliche, gemeinsame Zukunft beider Länder. "Diese Fotoausstellung leistet dazu einen kleinen Beitrag."

Kalugas Bürgermeister Rasumowskij pflichtet dem unter Beifall bei: "Die Ausstellung ist ein weiterer Schritt zur Stärkung unserer Beziehungen." Duma-Vorsitzender Ivwanow verleiht seiner Hoffnung Ausdruck, dass alle Besucher der Ausstellung viele angenehme Eindrücke von den Städten erhalten. Dass die Städtepartnerschaft über all die Jahre aufrechterhalten und neu belebt wurde, sei in großem Maße der Deutsch-Russischen Freundschaftsgesellschaft (DRFG) mit Martin Kummer an der Spitze zu verdanken, stellt André Knapp in seiner Rede fest.

 

Am Vorabend der Ausstellungseröffnung hatten die Oberhäupter beider Städte den anlässlich des Jubiläums von Stadtrat und Duma beschlossenen Vertrag zur Erneuerung der Partnerschaft unterzeichnet. Dabei kam man kurzfristig überein, künftig die zivilgesellschaftlichen Beziehungen beider Städte stärker in den Mittelpunkt zu rücken und weiter zu fördern. Dies auch mit Blick auf die große Deutsch-Russische Städtepartnerschaftskonferenz, die 2021 in Kaluga stattfinden wird.

Die Verbundenheit der Menschen in beiden Städten hat nach wie vor Tiefgang und ist auch 30 Jahre nach dem Ende der DDR noch tief verwurzelt. Zum Ausdruck kam dies darin, dass Dr. Martin Kummer der Vorsitzende unserer Freundschaftsgesellschaft zur Eröffnung der Ausstellung Die Sprache und das Bild des Anderen“ zahlreiche Freunde, Gäste und Partner begrüßen konnte. 

 

 

Zum weiteren Verständnis veröffentlichen wir Textbeiträge aus dem „Freien Wort“ über diese Exposition.

 

Eröffnung Ausstellung 1 Eröffnung Ausstellung 4 Eröffnung Ausstellung 5 Eröffnung Ausstellung 2 Eröffnung Ausstellung 3 Lupe

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