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"Die DRFG ist ein eigenständiger, demokratischer, gemeinnütziger Verein. Er setzt sich national und international für die Völkerverständigung und Frieden ein. Dies erfolgt durch Vertiefung und Ausweitung von gutnachbarlichen Beziehungen und Kontakten, von Dialog und Partnerschaft, insbesondere die Zusammenarbeit und Freundschaft mit den Völkern der Staaten auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion. Er ist weltanschaulich und politisch unabhängig".

 

Wir wenden uns gegen jede Form von Extremismus oder Hassrede!     

Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland Art.5,1)

"Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“

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Am 22. Juni 1941 überfiel Hitlers Armee die Sowjetunion

Der faschistische Raubkrieg war ein Vernichtungskrieg!

 

Am 22. Juni vor 85 Jahren marschierten mehr als drei Millionen Soldaten der Wehrmacht und ihrer Verbündeten in die Sowjetunion ein – der „Fall Barbarossa“. 4000 Panzer wälzten sich über die Grenze, 2500 deutsche Flugzeuge zerstörten in wenigen Stunden Tausende sowjetischer Maschinen. Der Krieg, der in Europa am 1.  September 1939 mit dem Überfall auf Polen begonnen hatte und ab 1940 zum kontinentalen Krieg geworden war, erhielt globalen Charakter. Die Grundidee dafür hatte Adolf Hitler 16 Jahre zuvor in „Mein Kampf“ veröffentlicht, 1933 begannen die Planungen für die Ausdehnung Deutschlands. Mit dem Münchener Abkommen 1938 konnte sich Hitler von den Westmächten ermutigt fühlen, den Feldzug gegen die Sowjetunion von seinen Generälen konkret vorbereiten zu lassen.

Blockade

 

Der deutsche Imperialismus griff wie 25 Jahre zuvor nach der Weltmacht. Seine Planer bereiteten den größten Völkermord der Geschichte vor – weit über alles hinaus, was es an Vernichtungsstreben bis dahin in ko.lonialen Eroberungen oder im Ersten Weltkrieg gegeben hatte. 30 bis 40 Millionen Sowjetbürger sollten bis Ende 1941 durch Ermordung und Aushungerung tot sein, Millionen sollten versklavt und in die deutsche Kriegswirtschaft gezwungen werden. Der „Hungerplan“, der nach dem Staatssekretär im Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft Herbert Backe benannt war, wurde nach einer Besprechung von Staatssekretären am 2. Mai 1941 in einer Aktennotiz so zusammengefaßt: 
„1.) Der Krieg ist nur weiterzuführen, wenn die gesamte Wehrmacht im 3. Kriegsjahr aus Rußland ernährt wird. 2.) Hierbei werden zweifellos zig Millionen Menschen verhungern, wenn von uns das für uns Notwendige aus dem Lande herausgeholt wird.“
Der Krieg gegen die Sowjetunion war kein  gewöhnlicher imperialistischer Krieg. Ihr europäischer Teil sollte für deutsche Siedler freigemacht werden. Heinrich Himmler phantasierte von 400 bis 500 Jahren deutscher Siedlung mit bis zu 600 Millionen „Germanen“ dort. Sie sollten die „Spartiaten“ sein, Letten, Esten usw. die Mittelschicht der „Periöken“ bilden, die Russen dagegen die Stellung der „Heloten“ einnehmen: seßhaft, aber ohne Rechte. Die Juden sollten ausgerottet, sämtliche Führungskräfte der Sowjetmacht beseitigt, alle gefangen genommenen Kommissare der Roten Armee sofort ermordet werden. An sowjetischen Kriegsgefangenen fand ein Völkermord im Völkermord statt: Von weit über fünf Millionen Gefangenen fanden 3,3  Millionen den Tod, davon mehr als zwei Millionen bis zum Frühjahr 1942. 
Der Überfall auf die Sowjetunion begann am 22. Juni 1941 (Beginn ohne vorherige Kriegserklärung) und endete mit der Befreiung Berlins am 8. Mai 1945. Ingesamt kostete etwa 30 Millionen sowjetischer Opfer das Leben. Es war der größte militärische Feldzug der Geschichte und von Beginn an als rassistisch motivierter Vernichtungskrieg geplant.  
So waren die Pläne. Aber es kam anders.

Nichts und niemand ist vergessen!

Dieses Datum erinnert uns an die tiefen Zäsuren der Geschichte, die unsere Länder miteinander verbinden – im Leid, aber auch im gemeinsamen Streben nach Versöhnung und Verständigung. Die entscheidende Frage für alle Friedenskräfte 85 Jahre nach dem 22. Juni 1941 lautet: Kann sich dieser Tag wiederholen? Die gesamte sowjetische und russische Politik seit 1945 ordnete sich dem Ziel unter, das zu verhindern. Die Antwort in diesem Jahr lautet: Eine Wiederholung ist wahrscheinlicher geworden. Und erneut steht der deutsche Imperialismus mit an der Spitze, will „Führungsmacht“ in Westeuropa werden. Er wagt es nicht, einen Alleingang gegen die Atommacht Rußland zu beginnen, will den Krieg nur zusammen mit anderen führen, ohne uns allerdings soll der Krieg auf keinen Fall stattfinden. Beim Aufteilen der Beute will Deutschland dabei sein. Also hat der dritte Anlauf zum „Platz an der Sonne“ Fahrt aufgenommen.

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