Die 3.Spalte
Stand: 2026-08-23
Unsere Termine 2026
Monat
September 2026
Freitag , 25.09. 19.00 Uhr im Cafè Nerly. Eröffnungsveranstaltung der Interkulturellen Woche. Bei Interesse füllt bitte die beiliegende Teilnahmebescheinigung aus. Jeder ist willkommen, wer möchte, nimmt teil.
Aktuelle Links:
- Stiftung West-Östliche Begegnungen >>>
- Bundesverband Deutscher West-Ost-Gesellschaften e.V. (BDWO) >>>
- Berliner Freunde der Völker Russlands e.V. >>>
- Brandenburgische Freundschaftsgesellschaft e.V. >>>
- Deutsch-Russländische Gesellschaft Wittenberg e.V. >>>
Wichtige Information!
Aus unserer Satzung:
"Die DRFG ist ein eigenständiger, demokratischer, gemeinnütziger Verein. Er setzt sich national und international für die Völkerverständigung und Frieden ein. Dies erfolgt durch Vertiefung und Ausweitung von gutnachbarlichen Beziehungen und Kontakten, von Dialog und Partnerschaft, insbesondere die Zusammenarbeit und Freundschaft mit den Völkern der Staaten auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion. Er ist weltanschaulich und politisch unabhängig".
Wir wenden uns gegen jede Form von Extremismus oder Hassrede!
Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland Art.5,1)
"Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“
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Was wird aus unserer Gedenk-und Erinnerungskultur?
Soll Erinnerung an die Befreiung vom Faschismus in Frage gestellt werden?
Berlin: Angriffe auf sowjetische Ehrenmale dauern an.
Grüne rücken Kundgebung zum Tag des Sieges in die Nähe von »kriegstreiberischer Propaganda«Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine spitzt sich im Vorfeld des in Russland am 9. Mai begangenen Tages des Sieges über den Faschismus die Auseinandersetzung um die sowjetischen Ehrenmale in der Bundesrepublik zu. Insbesondere in Berlin gab es in den vergangenen Tagen mehrere Angriffe auf diese Gedenkstätten.
Gleichzeitig nimmt eine Kampagne Konturen an, die die Botschaft vermitteln soll, die zentrale, von vielen Berlinern mit Wurzeln in den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion Jahr für Jahr besuchte Kundgebung zum Tag des Sieges am Ehrenmal im Treptower Park – bei der bislang auch Vertreter der Bundes- und Landespolitik Kränze regelmäßig niedergelegt hatten – sei ein Problem, weil sie vor allem von »Putin-Freunden« besucht werde.
Das inzwischen etablierte Verfahren, mit dem der russische Nationalismus bzw. seine Symbole für verbotswürdig erklärt werden, der ukrainische, historisch mit dem Nazismus kollaborierende Nationalismus aber offen oder verklausuliert goutiert wird, droht das Gedenken an die Niederlage des deutschen Faschismus zu kontaminieren. Sichtbar verwoben in die Übergriffe auf die Gedenkstätten und die Debatte über die Kundgebung im Treptower Park ist zudem der Versuch, deutsche Verbrechen zu relativieren bzw. die bisherige Praxis der Erinnerung an die Befreiung vom Faschismus in Frage zu stellen.
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Gedenken an Völkermord im 2. Weltkrieg
