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Das "Massaker" von Butscha (Буча)

Dichtung oder Wahrheit - Wer denkt hat Fragen!

FACT(KE)

»Das erste Opfer eines jeden Krieges ist die Wahrheit«. Dieses Zitat wird mal dem US-amerikanischen Politiker Hiram Johnson, mal dem britischen Dichter Rudyard Kipling und dann wieder dem antiken griechischen Dichter Aischylos zugesprochen.

Zutreffend ist es aber so oder so. 

Die Nachrichtenlage in der Ukraine zu bewerten ist schwer.

Meist fehlt den Journalisten die Zeit, Fakten zu recherchieren und Wahres von Fake News, Gerüchten und Desinformation trennen. Sie schreiben und reden im Konjunktiv (I und II) und verweisen zudem auf "unabhängige" Informanten, wer auch immer die sein mögen.

Ausserdem werden russische Medienberichte meist angezweifelt  die ukrainischen jedoch mit Freude breit und ausschmückend zur Kenntnis genommen. Eine objektive Berichterstattung kommt in den seltensten Fällen zustande. Auch wenn danach zur Beruhigung erklärt wird, die Informationen seien nicht verifizierbar, was immer das bedeutet. Machen wir uns damit nicht bereits zu einer medialen Kriegspartei?

Mein Eindruck ist, es hat sich im Westen seit Jahren eine latente russophobe Entwicklung breit gemacht, der ich nichts abgewinnen kann.

Diese Russophobie begann nicht mit der Ukraine. Sie braute sich im Westen schon lange zusammen und erreichte lediglich das aktuelle Ausmaß an Hysterie, als Moskau seinen Überfall auf die Ukraine startete.

Es offenbart sich ein tief sitzender Rassismus gegenüber dem russischen Volk, der sich zu einer Tragödie nicht nur für die Russen, sondern für die ganze Menschheit entwickeln kann.

Wie aber im Krieg unterscheiden zwischen Wahrheit und Falschmeldung?

„Eine Lüge ist bereits dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe anzieht“, das meinte zumindest Mark Twain.

Die schrecklichen Bilder aus dem Kiewer Vorort Butscha sorgten auch bei mir für starkes Entsetzen.

Ja, ich verabscheue aus tiefster Überzeugung die kriegerischen Handlungen des Putin Regimes in der Ukraine.

Jedoch kommen mir im konkreten Fall Butscha Zweifel auf, die ich mir bis dato noch nicht erklären kann. Keiner hinterfragt etwas, keiner wartet auf weitere unabhängige Augenzeugenberichte, auf Untersuchungen, auf Obduktionen. Wer sind die Opfer? Darauf keine Antwort!

Nicht so im offiziellen Berlin, da  stürzen sich Regierungsvertreter,  Politiker aus den verschiedensten Parteien, „Experten“ und vor allem die Medien veranstalten ein wahres Feuerwerk an Meldungen, auf die jüngst von der Ukraine veröffentlichten Nachrichten.

Unisono forderten alle Aufklärung und sofortige Konsequenzen.

Dabei überboten sie sich in ihren Forderungen nach neuen und härteren Sanktionen gegen Russland und noch mehr Waffen für die Ukraine. Allen ist sofort klar: Die Russen sind Mörder und Kriegsverbrecher.

 

Zum Fakt:

Mit geschwellter Brust hat am 31.03. 2022  der Bürgermeister von Butscha, Anatolij Fedoruk vor der Kamera erklärt, dass nach dem Abzug der Russen nun wieder Ruhe und Ordnung in der Stadt eingekehrt sei.

Wörtlich sagt er in dem Video: "Der 31. März wird in die Geschichte unserer Siedlung und der gesamten Gebietsgemeinschaft als Tag der Befreiung unserer Siedlungen von russischen Orks, den russischen Besatzern durch unsere Streitkräfte der Ukraine eingehen. Heute sage ich, dass dies ein freudiger Tag ist, ein großer Sieg für unsere Streitkräfte in der Region Kiew. Wir werden definitiv warten und alles tun, damit es einen großen Sieg in der gesamten Ukraine gibt." 

Kein Wort über ein vorheriges Massaker, über gefundene Leichen und verstümmelte und gefolterte menschliche Körper. Dann der plötzliche Sinneswandel, der Bürgermeister will die Leichen »nicht sofort bemerkt« haben. Ja, wo waren sie denn am 31.03.2022?

 

Das Video mit der Rede des Bürgermeisters wurde zwar auf einigen Plattformen schnell wieder gelöscht.

Wir sind aber in der Lage es hier auf unserer Seite zu zeigen.

 

Hier sehen Sie das Video

 

Bis 04.04.2022 war es auf Facebook unter der Adresse: https://www.facebook.com/watch/?v=270161321982745&ref=sharing verfügbar.

Weitere Quelle: https://youtu.be/ItpCmtDawhw

 

Die Nachricht vom Massaker ging erst am 2.April 2022 viral.

Die ersten Aufnahmen aus Butscha, auf denen Leichen zu sehen sind, kommen am 2. April medial in Umlauf, also am dritten Tag nach dem russischen Abzug aus diesem Ort.

Theatralisch setzt sich dann der ukrainische Präsident Selenskij in Szene und lud anmaßend "Frau Merkel und Herrn Sarkozy ein, Butscha zu besuchen und zu sehen, wozu die Politik der Zugeständnisse gegenüber Russland geführt habe".

 

Die Antwort des russischen Verteidigungsministeriums liess nicht lange auf sich warten.

„Bei allen vom Kiewer Regime veröffentlichten Foto- und Videoaufnahmen, die angebliche „Verbrechen“ russischer Soldaten in Butscha (Region Kiew) beweisen sollen, handelt es sich um eine weitere Provokation“.

Ausdrücklich wurde darauf verwiesen, dass alle russischen Truppen sich bereits am 30. März, am Tag nach den Präsenz-Gesprächen Russlands und der Ukraine in der Türkei, aus Butscha komplett zurückgezogen haben.

Für den 4. April wurde eine Sondersitzung der UNO beantragt und die  russische Botschaft in Berlin sprach beispielsweise von einer „Inszenierung des Kiewer Regimes für westliche Medien“

 

Was sollen wir glauben, was nehmen wir mit unseren Sinnen auf?

Heute sehen wir Bilder, die uns glauben machen sollen, sie seien die Widerspiegelung des Wahren und Wahrhaftigen.

Oder sind sie die Widerspiegelung des Bestialischen? All das nährt meine Zweifel.

Wer denkt, der hat wahrlich Fragen!

 

von Günter R. Guttsche

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