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Ortsgruppe in Gera gegründet

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Freundschaftsgesellschaft verstärkt öffentliche Wirkung auch in Ostthüringen

Der 30. August 2017 wird wohl in die Annalen der Geschichte der Deutsch-Russischen Freundschaftsgesellschaft in Thüringen eingehen. Erstmalig nach 1989 gibt es wieder die Freundschaftsgesellschaft auch in Gera. Dank der unermüdlichen Arbeit von Enthusiasten, die schon immer die Fahne der Solidarität und den Freundschaftsgedanken mit den Menschen in der Russischen Föderation hochhielten, scharte Bernd-Christian Hyckel weitere Mitglieder der neugegründeten Ortsgruppe in Gera um sich , um auch nach aussen in der Öffentlichkeit ein Bekenntnis darüber abzulegen, dass es im Europa des 21. Jahrhunderts Sicherheit auf unserem Planeten nur mit der Einbindung Russlands in die Menschheitsfragen unserer Zeit und nicht gegen die Völker Russlands geben kann. Voller Sorge betrachten sie die von einigen Medien und auch von Politikern vorgetragenen Versuche einer einseitigen Berichterstattung über die Russische Föderation.

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Ein sehr gelungener musikalischer Beitrag, vorgetragen von einer Schülerin, wie auch die Rezitation „Meinst du die Russen wollen Krieg?“, die Maria Hoyer und Elke Kolodzy emotional herüberbrachten, leiteten die Veranstaltung ein.

Tief verwurzelt, das kam auch in der angeregten Diskussion zum Ausdruck, sind die Erinnerungen an Brieffreundschaften, Reisen mit den Freundschaftszügen nach Pskov, der Schüleraustausch und die Kommunikation über das Internet mit Schulklassen in Rostov am Don und unzählige persönliche Bindungen mit den Bürgern aus der ehemaligen Sowjetunion und heute noch gepflegten Kontakten mit den Menschen des föderalen Russlands.

So erinnerte Frau Oschatz an die Wärme und Gastfreundschaft mit der sie auch heute noch von ihrer russischen Bekannten empfangen wird. Die Ortsgruppe Gera verstärken auch weitere 8 neue Mitglieder aus Altenburg, die in der Diskussion ihre solidarische Haltung zum Ausdruck brachten, dass nur friedliche Zusammenarbeit die beiden Völker wieder zusammenbringen werden. Sie verurteilten die Sanktionsbeschlüsse der Europäischen Union und auch der Bundesregierung als unbrauchbaren Versuch zur Regelung politischer Streitfragen. Denn einseitige Sanktionen rufen Gegenmassnahmen auf der anderen Seite hervor und heizen die Spirale der Eskalation weiter an.

Auch der Gedanke des Ausbaus der Städtepartnerschaft wurde an die Vertreterin der Stadtverwaltung herangetragen.

Der Landesvorsitzende unserer Gesellschaft, Dr. Martin Kummer erläuterte den Anwesenden einige Aufgaben die der Verein in gegenwärtig in Angriff nimmt. Mit Beifall wurden weitere Mitglieder des Landesvorstands aus Erfurt und Weimar begrüßt. Aus dem fernen Kirgisistan erreichte ein herzlicher Gruß die Gründungsversammlung.

Die Teilnehmenden der Gründungsveranstaltung waren sich im Fazit einig, dass es gerade in einer angespannten Situation unbedingt notwendig sein muss Farbe zu bekennen, geduldig an die Lösung von strittigen Fragen heranzugehen und Flagge zu zeigen auch wenn dies oftmals recht schwierig ist.

Die Mitglieder der Ortsgruppe wählten ihren Vorstand mit Elke Kolodzy als Vorsitzende.

Wir wünschen der neuen Ortsgruppe im Verein der Deutsch-Russischen Freundschafts-gesellschaft in Thüringen in ihrer Arbeit vollen Erfolg.

Text: Günter R. Guttsche
Fotos Dr. Martin Kummer

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