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Erklärungen der Stiftung West-Östliche Begegnungen

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Die Gremien der Stiftug West-Östliche Begegnungen haben öffentliche Erklärungen abgegeben.

Wir dokumentieren im folgenden diese Statements:

Erklärung zum russischen Einmarsch in die Ukraine, 25. Februar 2022

Die militärische Gewalt Russlands gegenüber der Ukraine verurteilen wir auf das Schärfste. Krieg ist keine Lösung für politische Konflikte und bedeutet einen erheblichen Rückschlag für die internationale Zusammenarbeit. Unsere Solidarität gilt den Menschen in der Ukraine und wir appellieren an alle Verantwortlichen, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Angesichts der russischen Aggressionen sind wir mehr denn je davon überzeugt, dass Begegnungen und zivilgesellschaftlicher Austausch die Basis für Völkerverständigung und ein friedliches Miteinander sind. Diese Überzeugung wird die Stiftung in ihrer Arbeit stets leiten.
Jelena Hoffmann, Vorsitzende des Vorstands
Andreas Dippe, Vorsitzender des Kuratoriums
Anna Kaiser, Geschäftsführerin

Erklärung der Vorstandsvorsitzenden, 4. März 2022

Im Namen der Stiftung West-Östliche Begegnungen bekräftigen wir erneut unsere scharfe Verurteilung des russischen Überfalls auf die Ukraine. Die russischen Aggressionen sind völkerrechtswidrig und durch nichts zu rechtfertigen. Unsere uneingeschränkte Solidarität und Anteilnahme gelten den leidtragenden Menschen in der Ukraine.
Die Unterstützung und Förderung der friedlichen Zusammenarbeit mit den Menschen in der 15 Partnerländern der Stiftung West-Östliche Begegnungen ist ein zentrales Leitmotiv ihrer Arbeit. Über die vielen Jahre haben sich die Beziehungen zu unseren Partnerinnen und Partnern in den Partnerländern der Stiftung erfolgreich und eng entwickelt, auch in Russland und Belarus. Mit all jenen Menschen, die den Krieg und die russische Militärgewalt verurteilen, fühlen wir uns verbunden. 
Die aktuellen Entwicklungen haben auch Auswirkungen auf die Arbeit der Stiftung West-Östliche Begegnungen mit Russland und Belarus. Bis auf Weiteres wird sich die Stiftung an den Richtlinien orientieren, die von der Bunderegierung und dem Auswärtigen Amt im Zusammenhang mit den eigenen Förderprogrammen für die gesellschaftliche Zusammenarbeit mit Russland und Belarus ausgegeben wurden. Im Einzelnen heißt das in erster Linie die Aussetzung der Zusammenarbeit mit staatlichen Strukturen und politischen Entscheidungsträgern. Die stiftungseigenen und geförderten zivilgesellschaftlichen Projekte mit Russland und Belarus werden auf die Möglichkeit ihrer Umsetzung hin geprüft. Für Fragen kann die Stiftung gern kontaktiert werden.
Wir fordern die sofortige Einstellung der Kriegshandlungen und eine Rückkehr an den Verhandlungstisch.
Jelena Hoffmann, Vorsitzende des Vorstands

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