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Die 3.Spalte - Termine

Stand: 2020-11-08

November 2020

Jahreshauptversammlung der Deutsch-Russischen Freundschaftsgesellschaft in Thüringen e.V. am Samstag, den 21. November 2020, ab 10.00 Uhr im Vereinshaus der Kleingartenanlage "Dahlie" Erfurt. Weitere Informationen erhalten Sie über Ihre Ortsgruppe.

Abgesagt!

 

Bundesverband Deutscher West-Ost-Gesellschaften teilt mit:

Die für den 27. bis 29. November 2020 geplante Konferenz „75 Jahre nach dem 2. Weltkrieg – West-östliches Gedenken und Begegnen im Dialog - Verantwortung der Generationen" musste leider aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen der Corona-Pandemie abgesagt werden.

Abgesagt!

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Mit den Gedanken noch immer im Krieg

Neu Icon  2  DANKE SAGEN!

 

Geschichten von Menschen aus verschiedenen Generationen,

die eines vereint: Der Krieg hat ihr Leben verändert.

Sie versuchen 75 Jahre nach Kriegsende, die Vergangenheit

nachzuvollziehen, um in der Gegenwart leben zu können.

Nicht alle Teilnehmer dieses Projektes sind auf Facebook oder Twitter. Doch wir sind sicher, dass sie sich am Jahrestag des Kriegsendes über wohlgemeinte Worte sehr freuen würden.

Schreiben Sie hier Ihre Glückwünsche oder einfach "Danke!" und teilen Sie unser Projekt in den sozialen Netzwerken!

 

Mit den Gedanken noch immer im Krieg>>>

Mit diesem Projekt möchten wir zeigen, wie 75 Jahre nach Ende des blutigsten Krieges in der Geschichte der Menschheit das Echo dieser Ereignisse noch immer im Leben vieler Menschen unterschiedlicher Generationen in verschiedenen Ländern nachhallt und wie die damaligen Ereignisse und die damit verbundenen Traumata unsere Protagonisten aufrütteln. Die Erfahrungen der Kriegsvergangenheit verschwinden nicht einfach mit der Zeit. Manchmal melden sie sich sogar verstärkt zurück. Wir wollen zeigen, wie man mit dem Leid umgehen und dieses sogar überwinden kann. Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Wir haben gelernt, dass es der Dialog mit sich selbst, mit der Vergangenheit oder mit dem ehemaligen Gegner sein kann.
Dieses Projekt beinhaltet sechs Geschichten von Menschen aus Deutschland, Österreich und Russland. Sie alle haben einen Bezug zu den Ereignissen des Zweiten Weltkrieges und dessen Folgen. Unsere Protagonisten sind unterschiedlichen Alters, sie sprechen verschiedene Sprachen und üben unterschiedliche Berufe aus. Doch eines haben sie gemeinsam: Sie alle durchleben Kriegstraumata. Einige von ihnen fanden bereits einen Weg, um ihr Trauma zu bewältigen und ihre Erfahrungen für einen guten Zweck einzusetzen. Andere sind noch dabei.
Jede dieser Geschichten wird von Bettina Alberti kommentiert. Sie ist Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin und Autorin des Buches „Seelische Trümmer. Geboren in den 50-er und 60-er Jahren: Die Nachkriegsgeneration im Schatten des Kriegstraumas“. Alberti gehört zu den führenden Traumatherapeuten und befasst sich mit den traumatischen Folgen des Zweiten Weltkrieges. Durch ihre Arbeit versucht sie, den Menschen bei der Verarbeitung ihrer Traumata zu helfen.
Dieses Projekt entstand während der Corona-Pandemie. Wegen der Gefahr einer Ausbreitung von COVID-19 müssen Hunderte Millionen Menschen zu Hause bleiben, und der internationale Verkehr wurde eingestellt. Besonders riskant ist die Lage für die Haupthelden der damaligen Ereignisse: die Teilnehmer und Zeugen des Zweiten Weltkrieges. Viele von ihnen müssen sich isolieren und ihre Kontakte einsperren.
Unter diesen Bedingungen war eine direkte Kommunikation nicht möglich. Daher war ein weiteres Ziel dieses Projektes, den Menschen zu helfen, einander zu finden, einen Dialog aufzubauen und Worte zu vermitteln, die gerade jetzt wichtig sind.
Alle Protagonisten erzählten ihre persönliche Geschichte. Einige taten es voneinander getrennt, andere trafen sich und teilten ihre Gefühle und Gedanken.
Zu unserem großen Bedauern war es das letzte Projekt, an dem der Kriegsveteran Wladimir Petrowitsch Warenik teilnehmen konnte. Er starb einige Tage, nachdem wir ihn gefilmt hatten. Wir sind froh, einen seiner Lebenswünsche zu erfüllen, indem wir seine Nachkriegsbotschaft nach Berlin übermitteln konnten.
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