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Die 3.Spalte - Termine

Stand: 2019-01-29

 

September 2019

Sonntag, 08.September 2019 um 10.00 Uhr auf dem Erfurter Hauptfriedhof - Gedenkveranstaltung anlässlich des Tages der Opfer des Faschismus

Vom 20. - 27. September 2019 - Konzerttournee des Moskauer Männerchores des "Heiligen Wladimir" in Thüringen 

Männerchor „Zum Heiligen Wladimir“ aus Moskau, Donnerstag, 19. September 2019 um 19.00 Uhr Mehrgenerationenhaus Erfurt, Moskauer Straße 114, 

Am Mittwoch, den 25,09.2019, um 19.00 Uhr,  Multimedia Vortrag in der Volkshochschule Erfurt (Kochcenter) "Entlang der Transsibirischen Eisenbahnlinie von Moskau bis Peking" mit Zubereitung von russischen Köstlichkeiten

Oktober 2019

Am Mittwoch, 02.Oktober 2019, zeigen wir um 17.00 Uhr im Objekt
der Rosa - Luxemburg- Stiftung in der Futterstraße 20 den österreichischen Spielfilm „Dunja" nach dem Roman "Der Postmeister". >>>

 

Am Samstag, 05. Oktober 2019, 10 -14 Uhr, Saal der Musikschule "Johann Nepomuk Hummel",Am Samstag Karl-Liebknecht-Strasse 1, in Weimar, Schicksale der Bauhäusler

Mittwoch, 9.Oktober 2019, 16.00 Uhr, Bibliothek am Domplatz 1, Erfurt - "Alexander Puschkin zu Gast" bei Literatur am Samowar 

Donnerstag, 10. Oktober 2019 um 18.00 Uhr, Konzert des Vokalensembles "Legenda" fällt aus!

 

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Jewgenij A. Schmagin - Meine Botschaft

Quelle: Verlagsveröffentlichung vom Droste Verlag

 

Lesereise mit Jewgenij A. Schmagin 1  

Meine Botschaft: Ungeschminkte Erinnerungen eines russischen Diplomaten Droste Verlag; 376 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-7700-6026-9, September 2017 ISBN: 978-3-7700-6026-9, Preis 19.90 €

 

43 Jahre war Jewgeni Schmagin im höchsten sowjetischen und russischen diplomatischen Dienst. Als Generalkonsul in Bonn im Botschafterrang kannte kaum ein Diplomat die deutsch-russischen Brücken und Hindernisse so detailliert wie Jewgeni Schmagin. Er pflegte ein intensives Verhältnis zu Deutschland und trat maßgeblich für die Verbesserung der deutsch-russischen Beziehung ein.

In seiner Biographie Meine Botschaft: Ungeschminkte Erinnerungen eines russischen Diplomaten“ gewährt Jewgeni Schmagin einen seltenen Einblick in den Alltag eines Diplomaten. Seine Arbeit zwischen Moskau, Bonn und Berlin und die Schwierigkeiten sowie Freuden, die ein so wichtiges Amt mit sich brachte, bringt er in klarer, teilweise auch ironischer Sprache zum Ausdruck.

Dabei beweist Schmagin vor allem eins: Kein Schatz ist kostbarer als zwischenmenschliche Beziehungen. 1949 in der kleinen Provinzstadt Ostaschkov in Russland geboren, besucht er die renommierte Diplomatenschule „Institut für Internationale Beziehungen“ in Moskau. Dies ist der Start für eine beispiellose internationale Karriere in der russischen Diplomatie. Vor allem in Ostberlin, Leipzig und Bonn beeinflusste Jewgeni Schmagin die deutsch-russischen Beziehungen nachhaltig und wurde so zum Wegbereiter einer Zusammenarbeit in Wirtschaft und Kultur.

Als Kulturattaché in Berlin, der seine Liebe für die deutsche Sprache und für den amerikanischen Film immer betonte, holt er die Superstars der russischen Kultur aus Oper, Ballett und Bildenden Künsten nach Westberlin. Als Generalkonsul in Bonn baut Schmagin die beschauliche Residenz am Rhein mit ungezählten Empfängen und Kultur-Veranstaltungen zum russisch-deutschen Treffpunkt Westdeutschlands auf. Er begrüßt hochrangige Gäste aus Wirtschaft, Politik und Kultur. besucht hunderte Unternehmen und Städte und baut so ein einmaliges Netzwerk für die deutsch-russische Zusammenarbeit auf.

Immer wieder wurde sein diplomatisches Talent auf die Probe gestellt – gerade im Hinblick auf die stetig wechselnden politischen Rahmenbedingungen. Schmagin schaffte den Spagat zwischen der Pflichterfüllung in „von oben“ verordneten Grenzen und dem eigenen Gewissen für Menschlichkeit und Gerechtigkeit.

Selbst als er irrtümlich von der deutschen Boulevardpresse als russischer Spion denunziert wird, schadet es offensichtlich nicht seiner Karriere. Nach fünf Jahren in Bonn geht Schmagin am 1. April 2015 in Ruhestand. Europaministerin Dr. Angelika Schwall-Düren würdigte den Diplomaten als einen der besten Kenner Deutschlands und Nordrhein-Westfalens. Der Düsseldorfer Unternehmer Lutz Aengevelt hat in dieser Zeit den umtriebigen Konsul kennen und schätzen gelernt. Aus freundschaftlicher Verbundenheit wurde er zum Herausgeber der deutschsprachigen Ausgabe.

 

Der Leser schaut in dieser spannend zu lesenden Biographie nicht nur hinter die Kulissen der deutsch-russischen Staatsverträge und Kooperationen. Er wird vielmehr Zeuge der vielen diplomatischen Finessen, abseits des offiziellen Protokolls. Mit Vorworten von Dr. Lutz Aengevelt, Wolfgang Clement, Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz, und Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke

 

 

 

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